- 20.07.2011, 10:33:25
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FPK-KO Kurt Scheuch: Borderline-Journalismus der Kleinen Zeitung
Jetzt unseriöse Kampagne gegen Sozialreferent LR Mag. Christian Ragger
Klagenfurt (OTS) - "Man ist es jetzt mittlerweile gewöhnt, dass
die Kleine Zeitung Kärnten alle journalistischen Regeln ignoriert,
wenn es darum geht, die Arbeit der FPK-Regierungsmitglieder schlecht
zu machen. Ein neues Beispiel dafür ist die heutige Berichterstattung
über den Sozialreferenten LR Christian Ragger", erklärte
FPK-Klubobmann Kurt Scheuch.
Die mühsam konstruierte Geschichte stütze sich auf ein halbseitiges
Interview mit zwei Krankenschwestern. "Diese Story hat nur einen
Schönheitsfehler. Die Namen dieser Fachkräfte werden nicht genannt.
Daher kann man angesichts der Arbeitsweise der Kleinen Zeitung
Kärnten davon ausgehen, dass dieses Interview erfunden ist", so
Scheuch, der auf einen "Aufwecker" der Kleinen Zeitung vom 5. Juli
gegen Ragger verweist. Auch dem sei ein Sachverhalt (es ging ums
Schulstartgeld) zugrunde gelegt worden, der vollkommen getürkt war.
"Es liegt auch der Verdacht nahe, dass die Kleine Zeitung in ihren
Internet-Blogs absichtlich ihrer journalistischen Sorgfaltspflicht
nicht nachkommt. So agiert die Redaktion der Kleinen Zeitung unter
dem Deckmantel der journalistischen Verschwiegenheit auf aller
tiefstem Niveau", so Scheuch.
Die Süddeutsche Zeitung hat für einen solchen medialen Stil einen
eigenen Begriff geprägt: "Borderline-Journalismus". Der (die)
Autor(in) vermischt Realität und Fiktion. So versucht er (sie) den
Leser zu manipulieren. Nach journalistischen Kriterien ist
"Borderline-Journalismus" kein Journalismus, bestenfalls eine
Literaturgattung. Die Arbeitsweise ist nicht mit dem Pressekodex
vereinbar, wonach Vermutungen eindeutig als solche kenntlich zu
machen sind. Der Borderline-Journalismus ist vor allem eine Folge des
immer härteren Wettbewerbs am Medienmarkt, bei der Kleinen Zeitung
diene er freilich dazu, in den politischen Wettbewerb einzugreifen.
"Die Fakten, um welche sich die Kleine Zeitung nicht schert, sehen
jedenfalls anders aus", zeigt Scheuch auf: "Die neue Heimverordnung,
welche, was die Kleine Zeitung wider ihre eigenen Recherchen
verschweigt, mit einer dreijährigen Übergangsfrist in Kraft tritt,
reduziert die Anzahl der Fachkräfte in Pflegeheimen nicht, sondern
erhöht sie. Es müssen 20 Prozent diplomierte Krankenpflegekräfte und
10 Prozent ausgebildete Sozialfachbetreuer bzw. diplomierte
Sozialfachbetreuer beschäftigt werden. Insgesamt sind daher nicht 20
Prozent Fachkräfte, sondern 30 Prozent vorgeschrieben", betont
Scheuch.
Die Kündigung der Verträge der Behinderteneinrichtungen diene vor
allem dazu, eine einheitliche Kostentransparenz zu erreichen. In dem
Kündigungsschreiben sei der Abschluss neuer Verträge in Aussicht
gestellt.
"Wir werden es jedenfalls nicht zulassen, dass die hervorragende
Arbeit von Soziallandesrat Ragger durch die Berichterstattung eines
Blattes, deren Meinung käuflich ist, schlecht gemacht wird", schließt
Kurt Scheuch.
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Landtagsklub
Landhaus, 9020 Klagenfurt
Tel.: 0463 513 272
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