- 20.07.2011, 09:13:40
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Grillitsch: "Rot-Grün ist unser Schnitzel wurscht"
Bauernfeindliche Politik schnappt Österreichern das Schnitzel vom Teller
Wien (OTS) - "Wenn den österreichischen Schweinebauern weiterhin
Prügel vor die Füße geworfen werden, sehe ich unser Schnitzel
ernstlich in Gefahr", stellte Bauernbund-Präsident Fritz Grillitsch
zur medial geführten Debatte um den heimischen Tierschutz fest. "Dank
des geltenden österreichischen Tierschutzgesetzes haben unsere
Schweinebauern ihre Ställe um EUR 200 Mio. adaptiert, sie sind damit
auf einen zeitgemäßen Tierschutz gesetzlich verpflichtet. Mehr noch:
39.000 Schweinebauern, die Österreich nahezu die Selbstversorgung mit
heimischem Schweinefleisch garantieren, fühlen sich persönlich
verantwortlich für das Wohl der Tiere", so der Bauernbund-Präsident.
Gretchenfrage: Heimisches oder ausländisches Fleisch?
"Die Österreicherinnen und Österreicher werden sich ihr
Lieblingsessen von überzeugten Fleischverächtern sicher nicht vom
Teller schnappen lassen", ist der Bauernbund-Präsident überzeugt,
dass die in letzter Zeit gesteigerten Aktivitäten der
Tierschutzvereine auf wenig Gegenliebe bei der Bevölkerung stoßen.
"Das von Gesundheitsminister Alois Stöger geplante Verbot des
Ferkelschutzkorbes würde die österreichische Produktion wegen
zusätzlicher Investitionskosten für Stallumbauten, die jetzt aus
heiterem Himmel fällig wären, aber so empfindlich verteuern, dass
viele Betriebe zusperren müssten", warnte Grillitsch eindringlich
davor, dass willkürliche Gesetzesänderungen in Österreich die
heimische Fleischproduktion in Gefahr bringen. Ausländischen
Fleischimporten wäre damit Tür und Tor sperrangelweit geöffnet, damit
verbunden wären auch explodierende Fleischpreise, befürchtet
Grillitsch. "Ist der SPÖ wirklich wurscht, woher unser Schnitzel
kommt?", hat der Bauernbund-Präsident kein Verständnis für die
bauernfeindliche Haltung des Koalitionspartners.
"Die österreichischen Schweinebauern stehen im Wettbewerb - jede
Verschärfung der Produktionsbedingungen bringt tausende bäuerliche
Familienbetriebe an den Rand der Existenz. Die Schweinebauern
verlangen nur eines: faire Rahmenbedingungen und machbare
Tierschutzstandards, die EU-weit gelten. Sicherheit für die
heimischen Schweinebauern bedeutet damit aber vor allem auch
Sicherheit für die österreichischen Konsumenten und somit Garantie,
dass das Schnitzel österreichisch bleibt und nicht polnisches oder
dänisches Schweinefleisch am Esstisch landet", so Grillitsch
abschließend. (Schluss)
Rückfragehinweis:
Bauernbund Österreich
Mag. Andrea Salzburger
Tel.: +43 1 505 81 73 - 28, Mobil: +43 699 1810 1805
mailto:[email protected]
www.bauernbund.at
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