• 19.07.2011, 09:37:28
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AK Preismonitoring: Lebensmittel-Einkauf - schon wieder teurer!

Für AK Einkaufskorb in nur drei Monaten um acht Prozent mehr zahlen

Wien (OTS) - Teurer Einkauf - das brachte nicht nur die
Juni-Inflation ans Tageslicht: Ein Ein-kaufskorb mit Gütern des
täglichen Bedarfs kostet in nur drei Monaten um acht Prozent mehr.
Das zeigt das AK Preismonitoring von 41 preiswertesten Lebens- und
Reinigungsmitteln bei acht Wiener Supermärkten und Diskontern im
Juni. "Das ist heftig", sagt AK Präsident Herbert Tumpel. "Wer wenig
im Börsel hat, vergleicht, schaut also in erster Linie auf den Preis
und weniger auf die Marke. Lebensmittel, Sprit - die Menschen zahlen
seit Monaten hohe Preise. Die Preistreiberei muss endlich gestoppt
werden", verlangt Tumpel von der Regierung Maßnahmen gegen die
Teuerung.

Um fast vier Euro schlägt sich nun der Einkaufskorb höher zu
Buche: Im März kostete der Einkaufskorb mit preiswertesten Produkten
noch durchschnittlich 47,76 Euro, im Juni 51,69 Euro - das ist um 8,2
Prozent mehr in nur drei Monaten. Im Jahresvergleich Juni ist der
Preis für den Einkaufskorb sogar um 15 Prozent (fast sieben Euro) in
die Höhe geschnalzt (Juni 2010: 44,97 Euro). Teurer sind jetzt im
Jahresvergleich zum Beispiel Mehl (plus 69 Prozent), Bohnenkaffee
(plus 32 Prozent), Zucker (plus 21 Prozent) oder Orangensaft (plus 25
Prozent).

Was verlangt wer für den Einkaufskorb mit den jeweils günstigsten
erhältlichen Produk-ten? (Preise inklusive Aktionen)

Disktoner/Supermärkte       Juni 2011    März 2011     Juni 2010
Lidl                        43,30 Euro   41,50 Euro    41,23 Euro
Hofer                       46,20 Euro   44,13 Euro    41,42 Euro
Penny                       48,42 Euro   43,91 Euro    42,87 Euro
Billa                       51,35 Euro   46,86 Euro    45,85 Euro
Zielpunkt                   54,85 Euro   58,51 Euro    49,84 Euro
Interspar                   55,32 Euro   51,74 Euro    47,60 Euro
Merkur                      56,22 Euro   44,23 Euro    43,55 Euro
Spar                        57,88 Euro   51,21 Euro    47,41 Euro

"Die Preisspirale darf sich nicht weiterdrehen", sagt Tumpel. Die
Preissteigerungen müssen kontrolliert werden. Steigen bei uns
Grundnahrungsmittelpreise, muss der Wirt-schaftsminister prüfen
lassen, ob es für die Preissteigerungen rechtfertigende Gründe gibt
und ob sie stärker als in vergleichbaren Nachbarländern ausfallen.
Das heißt, ob es einen "Österreich-Aufschlag" gibt. Außerdem muss den
preistreibenden Spekulanten der Riegel vorgeschoben werden - vor
allem auf EU-Ebene muss sich hier die Regierung einsetzen. "Denn
Spekulationen machen Rohstoffpreise und letztlich Lebensmittel
teurer", so Tumpel.

Zur Erhebung: Die AK hat im Juni die preiswertesten Grundpreise
(etwa ein Kilogramm oder ein Liter) - auch Aktionen - von 41 Lebens-
und Reinigungsmitteln bei acht Super-märkten und Diskontern erhoben:
etwa Mehl, Vollmilch, Kaffee, Taschentücher.
SERVICE: Das AK Preismonitoring unter wien.arbeiterkammer.at

Rückfragehinweis:
AK Wien Kommunikation
Doris Strecker
Tel.: (+43-1) 501 65-2677, mobil: (+43) 664 845 41 52
mailto:[email protected]
http://wien.arbeiterkammer.at

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