- 18.07.2011, 11:17:31
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FPÖ-Gudenus: Nächste Ohrfeige für Rauch-Kallat
Nadine Beiler sang richtige Hymne - die Mehrheit der Österreicher hat sie auf ihrer Seite
Wien (OTS/fpd) - Zufrieden zeigt sich der freiheitliche
Bundesparteiobmann-Stellvertreter und Wiener Klubobmann Mag. Johann
Gudenus darüber, dass die Sängerin Nadine Beiler im Zuge eines
Fussball-Matches die traditionelle österreichische Bundeshymne
gesungen hat und keine "Töchterversion" zum Besten gab. "Sie hätte
riskiert, vom Publikum ausgebuht zu werden", so Gudenus. Von einer
"hymnischen Blamage", wie es über die Medien transportiert werde,
könne keine Rede sein. Gudenus verweist darauf, dass sich laut einer
Umfrage mehr als 70 Prozent der Befragten gegen eine Änderung der
Bundeshymne mit dem Zusatz "Töchter" ausgesprochen haben. "Sogar
Frauen stehen mehrheitlich zum Text, der von Paula Preradovic
komponiert wurde. Die Künstlerin hat genau gewusst, welche Wörter sie
wählte. Preradovic würde sich angesichts der Forderungen der
schwarz-rot-grünen Frauen im Grabe umdrehen", so der
Bundesparteiobmann-Stellvertreter.
Für Rauch-Kallat, welche für diese Blamage die volle Verantwortung
trägt, ist die gestrige Antwort vor dem Fussball-Match und Beilers
Interview in einer Tageszeitung von heute eine schallende Ohrfeige,
ist Gudenus zufrieden. "Beiler ließ im Interview durchklingen, dass
es besser war, die alte Hymne zu singen und dass man diese nicht
umschreiben muss, um die Emanzipation der Frauen hervorzuheben",
betont der FP-Klubobmann. Es gelte, sich mit Themen
auseinanderzusetzen, die Frauen wirklich interessieren. Diese lauten:
Gleicher Lohn für die gleiche Arbeit und Rahmenbedingungen, damit
sich Familien Kinder leisten können. Dazu gehört auch die finanzielle
Aufwertung des Berufs der Mutter. "Immerhin bedauern selbst schon
linke Frauen in den Medien, dass Mütter einen unbezahlten Nebenberuf
ausüben"; so Gudenus. Solchen Frauen-Themen sollte man sich widmen
anstatt die Österreicher mit einer Pseudo-Debatte vor den wahren
Problemen abzulenken, schließt der Klubobmann. (Schluss)
Rückfragehinweis:
Klub der Freiheitlichen, Pressestelle
Tel.: Tel.: (01) 4000 / 81 798
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