• 18.07.2011, 10:47:29
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Berlakovich: Naturgefahren mit modernsten Kommunikationstechnologien erkennen und bewusst machen

"HORA 2.0" geht online - Naturgefahrenerkennung per Mausklick jederzeit und für alle möglich

Wien (OTS) - Ab sofort ist die neue Version der digitalen
Gefahrenlandkarte im Internet, bekannt als Hochwasserrisikozonierung
Austria "HORA" - in der Version HORA 2.0 - online. Sie erhält eine
verbesserte Oberfläche und deckt mehr Naturgefahren als bisher ab.
Unter der Adresse www.hora.gv.at kann jeder im Internet eine
Adressabfrage machen, sich in die digitale Gefahren-Landkarte
klicken, und durch verschiedene Zoom-Einstellungen die Gefährdung des
eigenen Hauses oder Grundstückes erkennen. "Wir schärfen das
Risikobewusstsein der Menschen in Österreich und stellen für
Hochwasser, Erdbeben, Sturm, Hagel und Schnee eine moderne Plattform
für eine Ersteinschätzung dieser Gefahren im persönlichen
Lebensumfeld zur Verfügung. Besonderer Wert wurde nicht nur auf eine
Erweiterung des Informationsangebotes, sondern auch auf die einfache
Handhabung und die selbst erklärende Bedienung dieses Datenmaterials
gelegt. Nur wer die Gefahr kennt, kann im Ernstfall rasch und richtig
reagieren und zur Schadensminimierung beitragen. HORA 2.0 - Wenn
Wissen zu Schutz wird", so Umweltminister Niki Berlakovich anlässlich
der Präsentation des neuen Auftrittes.

HORA 2.0 schärft durch das Sichtbar-Machen verschiedener
Naturgefahren die Risikowahrnehmung und das Bewusstsein für
Vorsorgemaßnahmen, dient einer Erstabschätzung der Auswirkungen
verschiedener Naturgefahren und ergänzt die bereits vielfach schon
vorliegenden (parzellenscharfen) Gefahrenzonenpläne von Wasserbau und
Wildbach- und Lawinenverbauung.

HORA 2.0 ist ein österreichisches Vorzeigemodell und eine
erfolgreiche Kooperation zwischen dem Lebensministerium und dem
Versicherungsverband Österreich (VVO). "Mit HORA 2.0, dem gemeinsam
mit dem Lebensministerium entwickelten Modell, ist eine hervorragende
Voraussetzung für zukünftige Naturkatastrophen-Versicherungslösungen
geschaffen worden. Es bedarf noch entsprechender rechtlicher
Rahmenbedingungen, um eine "Naturkatastrophen-Versicherungslösung"
umsetzen zu können. Die Dringlichkeit dieser Lösung ist sehr hoch, um
Naturkatastrophen im Sinne der Risikostreuung versichern zu können
und den intensiven Wünschen seitens der Bevölkerung Rechnung tragen
zu können.
Die österreichische Versicherungswirtschaft hat sich damit bereits
ausführlich beschäftigt und dementsprechende Lösungsvorschläge
ausgearbeitet," so Louis Norman-Audenhove, Generalsekretär des
Österreichischen Versicherungsverbandes (VVO).

Im Juni 2006 ging HORA online. 15 Millionen Zugriffe allein in den
ersten Monaten spiegelt das große Interesse der Bevölkerung für
Naturgefahren wider. Um hier am neuesten Stand der technischen
Entwicklungen Informationen anzubieten, wurde diese Plattform nun
erweitert und verbessert. Weitere Naturgefahren wie Erdbeben, Sturm,
Blitz, Hagel und Schnee wurden aufgenommen und die Oberfläche optisch
und in der BenutzerInnenfreundlichkeit verbessert. Neben einer
modernen Oberfläche mit Google-Maps Anwendungen erwartet die
BesucherInnen ein breites Informationsangebot zu verschiedenen
Naturgefahren. Social Media Links wurden angelegt und ab 1. August
wird es für Hochwasser auch ein HORA-APP für alle gängigen
Smart-Phones (insbesondere I-Phone) geben. Damit wird es dann noch
einfacher sein in der Natur festzustellen, ob man von Hochwasser oder
anderen Naturgefahren betroffen sein kann. Eine wesentliche
Erweiterung ist auch die Bereitstellung aktueller Wetterinformationen
zu Hochwasser, wie aktuelle Pegelstände von mehr als 250 Pegeln,
Erdbeben sowie Sturm, Hagel, Blitz und Schnee.

Von dem uneingeschränkten Zugang zu Risikoinformationen
profitieren letztendlich alle (Betroffene - Staat - Privatwirtschaft)
mit dem gemeinsamen Ziel der Minderung der Schäden im Ereignisfall.
Denn nur wer die Gefahr kennt, kann im Ernstfall rasch und richtig
reagieren und zur Schadensminderung beitragen. Das Lebensministerium
leistet dazu einen wesentlichen Beitrag.

Umweltminister Niki Berlakovich und Louis Norman-Audenhove vom VVO
sind sich einig in der Einschätzung des Projektes: "HORA 2.0 ist ein
Meilenstein in der Schärfung des Risiko-bewusstseins der Bevölkerung
und damit in der wichtigen Frage der Eigenvorsorge bei Hochwässern
und auch anderen Bedrohungen aus Naturgefahren. Wir haben eng
zusammengearbeitet, um der Bevölkerung ein zeitgemäßes
Informationstool an die Hand zu geben."

Fotos finden Sie in Kürze unter:
http://fotoservice.lebensministerium.at unter "Veranstaltungen"

Presseunterlagen:
www.hora.gv.at/Presse

Link zu HORA 2.0:
www.hora.gv.at

Rückfragehinweis:
Lebensministerium, Pressestelle
Tel.: (+43-1) 71100 DW 6703, 6963

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