• 13.07.2011, 09:27:41
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Pimp your head - Initiative gegen Kirchenprivilegien schreibt Wettbewerb der kreativsten konfessionellen Kopfbedeckung aus

Kuba-Reise zu gewinnen

Wien (OTS) - Konfessionelle Kopfbedeckungen variieren je nach
Glaube: Bischöfe tragen Mitra, Juden tragen Kippa, Muslime die
Takke-Gebetsmütze, Sikhs winden den Dastar-Turban - Gleiches Recht
für alle, so finden die Initiatoren des Volksbegehrens gegen
Kirchenprivilegien, auch für die vielen kleinen, privaten und bisher
nicht anerkannten Glaubensgemeinschaften. Sie schreiben daher den
Wettbewerb "Pimp your head" aus, an der jeder teilnehmen kann: Sende
dein Portraitfoto mit der kreativsten konfessionellen Kopfbedeckung
ein und gewinn eine Reise nach Kuba! Der Kreativität sind keine
Grenzen gesetzt. Unbedingt beizufügen ist eine Kurzbeschreibung der
zentralen religiösen Inhalte des jeweiligen Glaubens (max. 300
Zeichen).

Hintergrund:

Religiöse Privilegien spiegeln sich auch im Recht auf
Kopfbedeckung wieder - diese Erfahrung hat kürzlich Niko Alm
(Unternehmer und Mitinitiator des Volksbegehrens gegen
Kirchenprivilegien) gemacht, der sich für sein Passfoto mit Nudelsieb
am Kopf ablichten ließ. Die Behörde genehmigte nun das Foto nach drei
Jahren und vorheriger amtsärztlicher Vorladung zur Untersuchung von
Alms Geisteszustand. Niko Alm hatte das flotte Bild persönlich am Amt
überbrachte - mit Nudelsieb am Kopf. Er ist nämlich deklarierter
"Pastafari". Der Pastafarianismus wurde 2005 vom US- Physiker Bobby
Henderson gegründet, Gottheit ist das Fliegende Spaghettimonster.
Nach eigenen Angaben glauben mittlerweile über zehn Millionen
Menschen weltweit an das Fliegende Spaghettimonster. Niko Alms
Sondergenehmigung hat dieser Tage großes mediales Aufsehen erregt.
Allerdings kann jeder das Privileg einer konfessionellen
Kopfbedeckung am Passfoto in Anspruch nehmen. Niko Alm und die
Initiatoren des Volksbegehrens gegen Kirchenprivilegien möchten mit
diesem Preisausschreiben aufzeigen, dass religiöse Privilegien
vielfach aus dem Mittelalter kommen, oft skurril sind und im 21.
Jahrhundert endlich beendet werden müssen.
www.kirchen-privilegien.at

Der Wettbewerb:

1. Preis: Flugreise nach Kuba (im Wert von max. Eur 1.200) 
   2. Preis: Ausflug nach Maria Taferl (mit Postbus, 2 Personen,
      Mittagessen beim Kirchenwirt (Backhendl oder Schnitzel,
      Nachspeise Kardinalschnitte. Im Wert von Eur. 120) 
   3. Preis: "Violettbuch Kirche - Wie der Staat die Kirchen
      finanziert" von Carsten Frerk 

   Einsenden an: [email protected] 
   Einsendeschluss: 25.7.11

Die Jury wird gestellt von den Initiatoren des Volksbegehrens
gegen Kirchenprivilegien- Mitorganisatoren des Volksbegehrens sind
zur Teilnahme nicht zugelassen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die
besten Portraits werden auf www.kirchen-privilegien.at
veröffentlicht.

Über das Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien

Das Volksbegehren richtet sich gegen ungerechtfertigte jährliche
Kirchen- Subventionen und Begünstigungen in der Höhe von mehreren
hundert Millionen. Auch religiöse Schulen, ReligionslehrerInnen und
katholische Fakultäten werden derzeit noch vom Steuerzahler erhalten.
Das Volksbegehren fordert darüber hinaus eine konsequente Aufklärung
der kirchlichen Missbrauchs- und Gewaltverbrechen. Religion ist
Privatsache. Jeder/Jede darf glauben was er/sie will. Religionen
sollen privat und nicht staatlich überlagert sein. Das Volksbegehren
richtet sich an den Staat. Es ist gegen Diskriminierung und
Bevorzugung - für Gleichberechtigung: Es will "Ein Recht für Alle".

Die Unterstützungserklärungen für das VB liegen bis 15. Okt. 2011
in allen österreichischen Gemeinden zur Unterzeichnung auf.
www.kirchen-privilegien.at

Rückfragehinweis:
FJ PURKARTHOFER PR, +43-664-4121491, [email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | PUR

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