• 12.07.2011, 15:45:27
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Greenpeace zu Klimaschutzbericht 2011: "Rot-weiß-rote Klimapolitik greift nicht"

Energieverbrauch nach wie vor an Konjunktur gekoppelt

Wien (OTS) - Die Umweltorganisation Greenpeace zeigt sich
anlässlich der Veröffentlichung der neuesten Emissionsdaten nicht
verwundert über den Mangel an Erfolg in der heimischen Klimapolitik.
Nach wie vor hat keine Entkopplung zwischen Energieverbrauch und
Konjunktur stattgefunden. "Stottert die Wirtschaft, dann gehen die
CO2-Emissionen zurück, springt die Wirtschaft wieder an, steigen auch
die Emissionen wieder", erklärt Greenpeace-Energiesprecher Jurrien
Westerhof. "Nach wie vor werden kaum Maßnahmen gesetzt, um die
Treibhausgasemissionen ernsthaft zu verringern. Die wenigen gesetzten
Schritte sind zu halbherzig, um wirksam zu sein."

"In der Verkehrspolitik werden Milliarden versenkt, um Autobahnen
zu bauen, der Billigdiesel für Frächter und Pendler wird weiterhin
gefördert und die Wärmedämmung darf jährlich nicht mehr als hundert
Millionen kosten. Es ist also wenig verwunderlich, dass die
CO2-Emissionen zu hoch sind", kritisiert Westerhof. "Die
Bundesregierung muss endlich handeln und darf nicht länger auf die
Blockierer und Betonierer aus der Wirtschaft und der
Industriellenvereinigung hören. Nur dann gibt eine reelle Chance auf

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