• 12.07.2011, 09:00:35
  • /
  • OTS0022 OTW0022

WOCHE-exklusiv: WKO macht gegen Feiertagszuschläge mobil

Wer sein religiöses Bekenntnis ablegt, soll Anrecht auf doppelte Stundenlöhne an christlichen Feiertagen verlieren.

Graz (OTS) - Helle Aufregung um den Vorstoß von WKO-Mann Hermann
Talowski in der Steiermark: Der Obmann der Sparte Handwerk und
Gewerbe, fordert im Gespräche mit der WOCHE - ein Titel der RMA* -
ein Umdenken bei den Feiertagszuschlägen: "Unternehmer müssen ihren
Mitarbeitern an christlichen Feiertagen bis zu 200 Prozent Aufschlag
bezahlen, egal ob sie der Kirche angehören oder nicht. Das empfinde
ich als ungerecht", erklärt Talowski.

Mittlerweile leben in der Steiermark knapp 15 Prozent der Menschen
"ohne Bekenntnis". Damit stellen sie nach den Katholiken die
zweitgrößte (Nicht-)Glaubensgemeinschaft, die aber weiterhin die
Vorteile von zehn christlichen Feiertagen im Jahr genießt. Talowski
will das ändern, und zwar über einen Passus in den
Kollektivverträgen. "Wenn jemand sein religiöses Bekenntnis ablegt,
dann soll er auch das Anrecht auf Feiertagszuschläge verlieren",
erklärt Talowski.

* RMA - Regionalmedien Austria AG:

Die RMA wurde 2009 von der Styria Media Group AG und der Moser
Holding AG gegründet und vereint unter ihrem Dach die Titel bz-Wiener
Bezirkszeitung, Bezirksblätter Burgenland, Niederösterreich, Salzburg
und Tirol, WOCHE Kärnten und Steiermark und die Kooperationspartner
Bezirksrundschau Oberösterreich und Regionalzeitungen Vorarlberg.

Weiterführende Links:
www.woche.at
www.regionalmedien.at

Rückfragehinweis:
Wochenzeitungs GmbH Steiermark
Mag. Mario Lugger
Redaktion
M +43/669/1399 1431
[email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | REG

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel