• 11.07.2011, 13:09:05
  • /
  • OTS0161 OTW0161

FPK-KO Kurt Scheuch fordert von Slowenien wiederholt die Öffnung der Archive

Kärnten hat ein Anrecht auf Aufklärung der Anschlagserie in den 70er Jahren

Klagenfurt (OTS) - Im Zuge der wiederaufflammenden Diskussion
verlangt heute FPK-KO Ing. Kurt Scheuch wiederholt die Öffnung der
Archive in Slowenien. Die Nichtherausgabe von Akten des
kommunistischen Geheimdienstes an Historiker werde auch von
Sloweniens Bevölkerung nicht gutgeheißen, verweist Scheuch auf die
kürzlich erfolgte Volksabstimmung in Slowenien. So hätten 70,6
Prozent gegen das Gesetz über die Verschärfung der "Archivöffnung"
gestimmt.

Bekanntlich wollte die Mitte-Links-Regierung den Zugang zu
Geheimdienstdokumenten aus der Zeit des kommunistischen Jugoslawiens
massiv einschränken. Betroffen davon wären auch Dokumente, die mit
den Anschlägen in Kärnten in den 1970er Jahren zu tun haben. "Mit dem
eindeutigen Volksentscheid kann die Weigerung Sloweniens, öffentliche
Geheimdienstakten zu den Terroraktionen in Südkärnten, die nach dem
Ortstafelsturm (in der Zeit von 1975 bis 1979) verübt wurden, an
Historiker auszuhändigen, wohl nicht mehr Aufrecht bleiben", so
Scheuch.

"Auch unser Außenminister ist aufgefordert Sloweniens Regierung dazu
anzuhalten, die Geheimakten zugänglich zu machen. Es ist niemanden
gedient, wenn weiterhin vertuscht und verheimlicht wird. Das sehen
offensichtlich auch die Menschen in Slowenien so", schließt Scheuch.

Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Landtagsklub
Landhaus, 9020 Klagenfurt
Tel.: 0463 513 272

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FLK

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel