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Habsburg-Tod: Sohn informiert in ORF-Radio über weitere Details

utl: Karl von Habsburg in "Ö3"-Frühstück: Keine gläserne Kutsche und bereits über 300 Mitglieder der Habsburg-Familie angemeldet =

Wien, 10.07.11 (KAP) Karl von Habsburg, Sohn des verstorbenen Otto von Habsburg, hat am Sonntag weitere Details über die Trauerfeierlichkeiten am kommenden Samstag in Wien bekanntgegeben. So werde man beim Kondukt durch die Wiener Innenstadt zugunsten eines Bahrwagens auf die gläserne Kutsche verzichten, die noch beim Begräbnis seiner Großmutter Zita zum Einsatz gekommen war; außerdem hätten sich bereits 300 Mitglieder der Familie Habsburg zum Requiem im Stephansdom angekündigt, berichtete Habsburg am Sonntag in der Ö3-Sendung "Frühstück bei mir". "Eigentlich ist der Stephansdom viel zu klein", so Karl von Habsburg. Verlesen werden soll laut Habsburg während des Requiems außerdem das Beileidstelegramm Papst Benedikts XVI.

Wörtlich sagte Habsburg zur im Vorfeld bereits intensiv diskutierten "Kutschen-Frage": "Wir haben die Kutsche ja beim Begräbnis meiner Großmutter gehabt, das Pferdegespann muss in der Früh trainiert werden, wir mussten sogar den Anteil an Textil auf der Kutsche ausmessen um auszurechnen, wie schwer der Stoff bei Regen wird und ob die Pferde die Kutsche dann noch ziehen können. Das ersparen wir uns diesmal lieber."

Er organisiere das Begräbnis bereits seit zwölf Jahren, so Habsburg weiter. Der Verstorbene habe sich dabei im Vorfeld nie in diese Planungen eingemischt; ihm sei es nur wichtig gewesen, "dass es auch eine Zeremonie in Ungarn gibt, denn zu diesem Land hatte er ja eine enge Verbindung". Das genaue Protokoll für die Trauerfeierlichkeiten in Wien stehe indes noch nicht fest: "Da es kein Staatsbegräbnis ist, sondern eine Privatveranstaltung mit einer starken staatlichen Beteiligung, gibt es keine klaren protokollarischen Vorgaben, Sitzordnung oder Sicherheitsfragen sind teilweise unklar. Manche hohe Persönlichkeiten wollen nicht kommen, wenn nicht versichert wird, dass sie ganz vorne sitzen."

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