- 10.07.2011, 10:01:31
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Wiener Linien: 1.300 Behinderungen durch Falschparker im ersten Halbjahr
Appell an Sorgfalt der Autofahrer - Maßnahmenprogramm auf dem Weg
Wien (OTS) - Einen Appell an die Rücksicht der Autofahrer richten
die Wiener Linien: Mehrmals pro Tag sind Straßenbahnen, aber auch
Autobusse durch Falschparker blockiert, die ihr Auto ohne auf Gleise
und Halteverbote zu achten abgestellt haben. Im ersten Halbjahr 2011
zählten die Wiener Linien mehr als 1.300 solcher Fälle, Tendenz
steigend. Besonders betroffen sind die Straßenbahnlinien 9, 40, 41,
49 und 60.
"Wir verständigen sofort die Feuerwehr, die den Weg freimacht.
Dennoch kann ein einziges Auto eine frequentierte Straßenbahnlinie
für bis zu 40 Minuten lahmlegen und Verspätungen für tausende
Fahrgäste verursachen", berichtet Wiener-Linien-Geschäftsführer
Günter Steinbauer.
Maßnahmenprogramm läuft
Um "Hotspots" an besonders betroffenen Linien zu entschärfen, haben
die Wiener Linien ein Maßnahmenprogramm auf den Weg gebracht. Erster
Erfolg: An der Linie 60 konnte eine häufig von Falschparkern
heimgesuchte Stelle so umgestaltet werden, dass die Straßenbahn nicht
mehr behindert wird. Auch für die Linie 49 arbeiten die Wiener Linien
gemeinsam mit dem 7. Bezirk an der Entschärfung der
Falschparker-Problematik.
Falschparken kann ins Geld gehen
Wer die Straßenbahn behindert, verursacht nicht nur Ärger für die
Fahrgäste der Wiener Linien, sondern auch für seine eigene Geldbörse.
So verrechnen die Wiener Linien die Überstunden ihres Personals - der
Betrag variiert je nach Ausmaß der Störung. Schadenersatzforderungen
der Wiener Linien können dabei mehrere hundert Euro ausmachen. Dazu
kommen die Kosten für den Feuerwehreinsatz (Stundensatz ca. 220 Euro)
und eine Verwaltungsstrafe.
Bild zum Thema unter:
http://mediathek.wienenergie.at/pindownload/login.do?pin=K4G0B
Rückfragehinweis:
Wiener Linien GmbH und Co KG
Kommunikation
Tel.: 0664/884 82 237 Journaldienst für JournalistInnen
www.wienerlinien.at
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