OTS0199   8. Juli 2011, 14:00

Wirtschaftsbericht 2011- Bures: Investitionen in Infrastruktur und Forschung sind Investitionen in Österreichs Zukunft

Trotz Budgetkonsolidierung mehr Mittel für Infrastruktur und F&E - Österreich hat Krise besser bewältigt als andere Länder


Während andere Länder in der Wirtschaftskrise die
Ausgaben für Infrastruktur, Forschung und die Entwicklung neuer
Technologien drastisch gekürzt haben, hat Österreich antizyklisch
investiert und die Mittel sogar noch erhöht. Und der Erfolg gibt dem
österreichischen Weg Recht: In Sachen Wirtschaftswachstum und beim
Kampf gegen Arbeitslosigkeit gehört Österreich zu den besten Ländern
Europas. Das betonte Infrastrukturministerin Doris Bures heute,
Freitag, bei der Präsentation des Wirtschaftsberichts 2011. "Und auch
die OECD bestätigt die österreichische Schwerpunktsetzung der
Investitionen in Infrastruktur, Forschung und Bildung", so Bures. Das
zeige sich darin, dass die EU in ihrem Budgetvorschlag nun auch mehr
Mittel für diese Zukunftsbereiche vorsieht. ****

Trotz Krise sieht das österreichische Budget für den Zeitraum von
fünf Jahren 19,5 Mrd. Euro für den Bereich der Infrastruktur vor.
"Das ist das größte Investitionsvolumen in der Geschichte der Zweiten
Republik", betonte Bures. Diese Investitionen stärken nicht nur den
Wirtschaftsstandort, sie schaffen auch Arbeitsplätze (beispielsweise
entstehen durch die 13,5 Mrd. Euro, die in die Schiene investiert
werden, in Bau und Betriebsphase 80.000 Arbeitsplätze) und halten
Österreich im globalen Rennen wettbewerbsfähig. Und "durch
Investitionen in eine moderne Infrastruktur erhöhen wir auch die
Lebensqualität der Menschen in unserem Land", so die Ministerin, die
weiter ausführte, dass im Bereich des Straßenausbaus ein besonderer
Schwerpunkt auf der Erhöhung der Verkehrssicherheit liegt.

In Zukunft gebe es im Bereich Verkehr, Infrastruktur und Forschung
drei große Herausforderungen, so Bures. Es gelte den zunehmenden
Verkehr umweltfreundlich zu organisieren, für mehr Energieeffizienz
und eine völlige Abkehr vom Atomstrom zu sorgen, aber trotzdem
qualitativ hochwertiges Wachstum zu fördern und Österreich als
Produktionsstandort zukunftsfit zu machen. "In Österreich arbeiten
rund 650.000 Menschen im Produktionsbereich. Wir müssen also alles
daran setzen, dass die Produktion auch weiterhin in Österreich
bleibt", so Bures. Das Infrastrukturministerium investiert deshalb
allein heuer 420 Millionen Euro in angewandte Forschung und jährlich
120 Millionen in die Erforschung von Technologien für mehr
Energieeffizienz. "Diese Investition von 120 Millionen hat bei den
Unternehmen einen Umsatz von 3,6 Mrd. Euro und insgesamt 28.000
Arbeitsplätze erwirkt", so Bures, die betonte: "Österreich befindet
sich nicht nur in einem europäischen, sondern einem globalen
Wettbewerb und hat die Nase in vielen Innovations- und
Technologiebereichen vorne. Wir haben gute Chancen in unserem Land
wegweisende Technologien zu entwickeln. Wenn wir im Bereich
Infrastruktur, Forschung und Entwicklung viel Geld in die Hand
nehmen, dann ist das gut investiertes Geld, dass sich für die Zukunft
unseres Landes, für unsere Kinder, für uns alle rechnet." (Schluss)
sv/bj

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OTS0199 2011-07-08 14:00 081400 Jul 11 NSK0005 0443



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