• 08.07.2011, 12:00:54
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GSK Österreich reduziert Musterabgabe an Ärzte

4 Muster/Arzt/Jahr für 2 Jahre ab Produkteinführung

Wien (OTS) - GlaxoSmithKline (GSK), einer der führenden
forschenden Arzneimittelhersteller, führt per Anfang Juli 2011 in
Österreich eine neue Regelung zur Abgabe von Mustern an Ärzte ein.

Muster zum Kennenlernen von Produkten, nicht als Marketingmaßnahme
Der europäische Dachverband der forschenden Pharmaunternehmen (EFPIA)
ist im Rahmen einer Initiative zu mehr Ethik und Transparenz bereits
im Juni des Vorjahres für eine Begrenzung der Abgabe von Ärztemustern
eingetreten. Im Gegensatz zum österreichischen Arzneimittelgesetz,
das die Musterabgabe sehr großzügig und zeitlich unlimitiert regelt,
empfiehlt die EFPIA eine europaweite Selbstbeschränkung der Industrie
hinsichtlich der Abgabe von Gratismustern. GSK Österreich wird dieser
ursprünglichen Empfehlung ab Juli 2011 folgen und die Abgabe von
Gratismustern für die ersten zwei Jahre nach Produkteinführung auf
vier Muster pro Jahr beschränken.

"Für eine bestmögliche Gesundheitsversorgung ist es wichtig, dass
ein Arzt neue Therapie-Optionen und deren Mehrwert für den Patienten
kennenlernt. Auch im AMG ist dieser Zweck klar angegeben. Eine
Musterabgabe, die den Maximalrahmen des AMG ausschöpft, geht über
diesen Zweck hinaus und kann daher als Marketingmaßnahme und
Beeinflussung des Arztes gesehen werden. Diese Kritik an uns als
Industrie, aber auch an den Ärzten, möchten wir ernstnehmen und
einmal mehr einen Schritt setzen, der das Vertrauen in die
pharmazeutische Industrie stärkt. Wir haben uns daher dazu
entschlossen, nur mehr vier Muster pro Arzt und Jahr für zwei Jahre
nach Neueinführung eines Medikaments abzugeben. ", betont Dr. Hardo
Fischer, Director Medical & Regulatory von GSK Österreich.

"Es ist uns wichtig, die Zusammenarbeit mit Ärzten und
Gesundheitseinrichtungen so transparent wie möglich zu gestalten.
Unser Vorgehen ist unkonventionell, aber ein weiterer Schritt, das
Vertrauen in unser Unternehmen zu stärken.
Nur wenn uns das gelingt, wird es uns möglich sein, als echter
Partner im Gesundheitswesen akzeptiert zu werden, wovon letztlich der
Patient profitiert. Wir hoffen, dass sich die gesamte Pharmabranche
in Österreich zu einem solchen Schritt entschließt.", so Mag. Evelyn
Schödl, GM von GSK Österreich und Vizepräsidentin von GSK Europa.

Vorreiterrolle bei Ethik und Transparenz durch breite
Veröffentlichungen

GlaxoSmithKline hat bereits vor Jahren eine Reihe von Initiativen
gestartet, um die Zusammenarbeit mit Fachkreisen transparenter zu
gestalten. So hat GSK als erstes Unternehmen die früher übliche
Abgabe von Gimmicks (z.B. Kugelschreiber und Kalender) an Ärzte
eingestellt. Bei der Veröffentlichung aller Studienergebnisse -
positiver und negativer - und der Zahlungen an
Patientenorganisationen im Internet war GSK ebenfalls Vorreiter. Die
freiwillige Reduktion der Musterabgabe an niedergelassene Ärzte ist
ein weiterer Schritt für eine ethische Zusammenarbeit mit
Gesundheitseinrichtungen.

Einheitliches Vorgehen in ganz Europa

Die Regelung zur Begrenzung der Abgabe von Ärztemustern soll nun
auch formal in den EFPIA-Kodex aufgenommen werden, um ein
einheitliches Vorgehen aller europäischen forschenden
Arzneimittelhersteller zu gewährleisten. Es liegt an den nationalen
Pharma-Verbänden, die EFPIA-Vorgaben, die eine freiwillige
Selbstverpflichtung darstellen, in den einzelnen EU-Staaten
umzusetzen.

GlaxoSmithKline - eines der weltweit führenden
forschungsintensiven Pharma- und Gesundheitsunternehmen - engagiert
sich für die Verbesserung der Lebensqualität von Menschen, indem sie
ihnen ein aktiveres, gesünderes und längeres Leben ermöglicht.

Rückfragehinweis:
Dipl.-Kffr. Martha Bousek
GlaxoSmithKline GmbH
Tel. 01/970 75/501
[email protected].
www.glaxosmithkline.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | GSK

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