• 08.07.2011, 09:56:30
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FP-Guggenbichler: 86 Bäume am Bisamberg vor Fichtenmoped gerettet

SPÖ und Grüne in Benzinlaune, ORF mittendrin statt nur dabei

Wien (OTS/fpd) - SPÖ und Grüne dürften einen Werbevertrag mit
"Black & Decker" abgeschlossen haben, weil sie an allen Ecken und
Enden von Wien mit Kettensägen in Aktion treten wollen. Die FPÖ
konnte diese Woche jedoch die geplante Fällung von 88 Bäumen am
Bisamberg verhindern, berichtet FPÖ-Umweltsprecher LAbg. Udo
Guggenbichler. Am Ring und im Prater haben sich Maresch, Valentin &
Co. ohnehin schon genug ausgetobt.

Die Fundamente und Kupferkabeln am ORF-Areal der ehemaligen
Senderanlage am Bisamberg sollten entfernt und dafür 88 Bäume zu
Kleinholz gemacht werden, berichtet der Floridsdorfer FPÖ-Klubobmann
Karl Mareda, der den Skandal aufgedeckt hat. Dabei existieren die
Fundamente seit 1932, ohne je gestört zu haben.
Hintergrund des geplanten Kettensägenmassakers ist der finanzielle
Vorteil, den der ORF durch das von den Fundamenten geräumte
Grundstück erzielen würde. Für die Entfernung der Kupferkabeln in 20
Zentimeter selbst müssten keine Bäume gefällt werden, ergänzt
Guggenbichler.

Die FPÖ konnte in zähen Verhandlungen mit der SPÖ erreichen, dass nur
2 der 86 Bäume gefällt werden müssen. Einer davon ist tatsächlich
krank. In der "Umweltmusterstadt Wien" ist allerdings einiges faul,
wenn Bäume im Akkord umgehackt werden sollen, hält Guggenbichler
abschließend fest. (Schluss)otni

Rückfragehinweis:
FPÖ-Wien, Pressestelle

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