- 07.07.2011, 14:54:40
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KORREKTUR zu OTS0215: ANSCHOBER: Endlich wird der beschämende Stillstand beim Ausbau von Ökostrom beendet
Wichtige Nachbessserungen bei Schlussverhandlungen im Nationalrat gelungen - das bringt auch Rückenwind für die Energiewende in Oberösterreich
Linz (OTS) - Bisher hatte Österreich das schlechteste
Ökostromgesetz Europas. Besonders augenscheinlich wird dies bei
Solarstrom: während Bayern einen Anteil von 5 Prozent seines
Gesamtstromverbrauchs durch Solarstrom abdeckt, Tschechien 3,3
Prozent, Deutschland gesamt 2 Prozent und Italien 1,3 Prozent, liegt
Österreich bei beschämenden 0,14 Prozent. Zehntausende würden gerne
in PV-Ausbau investieren, die Fördermengen sind jedoch so klein
gehalten, dass ein Ausbau politisch motiviert behindert und
verhindert wird.
Auch der bisherige Entwurf von Wirtschaftsminister Mittlerlehner
brachte nur wenige Verbesserungen. Energie-Landesrat Rudi Anschober:
"Es ist aber wirklich erfreulich, dass nun bei den
Schlussverhandlungen im Nationalrat wesentliche Nachbesserungen
gelungen sind und endlich der Stillstand beim Ausbau von Ökostrom
beendet werden.
Besonders begrüßt wird von Energie-Landesrat Rudi Anschober:
- die Erhöhung der jährlichen Ökostromgelder von derzeit 21 Millionen
Euro um mehr als das Doppelte auf 50 Millionen
- die Erhöhung der jährlichen Budgetmittel für den Neubau von
Solarstromanlagen von derzeit 2,1 auf 8 Millionen Euro
- Zusatzgelder für den Abbau der jahrelangen Wartelisten und
- eine deutliche Verbesserung der Ausbauziele
Anschober abschließend: "Durch diese deutliche Verbesserung des
Ökostromgesetzes wird erstmals in Österreich ein echter Ausbau der
umweltfreundlichen Stromversorgung möglich. Das wird erstmals auch
einen stabilen markt und damit eine Chance auf neue grüne Jobs
schaffen. Jetzt braucht es als nächsten Schritt eine
Investitionsoffensive in Richtung Energieeffizienz und
Energeeinsparung, dann hat die Energiewende eine Chance. Schade nur,
dass VPSP nicht den Mut haben, so wie in Deutschland generell die
Begrenzung des Ökostromausbaus durch eine Deckelung aufzuheben und zu
beenden."
Rückfragehinweis:
Büro Landesrat Rudi Anschober, Mag. Rudi LEO, Pressesprecher, Tel: +436648299969, mailto:[email protected], Promenade 37, 4020 Linz, www.anschober.at
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