Leitl: Ja zu Töchterle-Vorschlag nach sozial verträglichem Studiengebührenmodell
Aufhebung der Studiengebührenregelung durch VfGH bietet Chance für sozial ausgewogene Neuregelung mit Studiengebühren und erweitertem Stipendiensystem
Wien (OTS/PWK511) - Das heute vom Verfassungsgerichtshof (VfGH)
bekanntgegebene Urteil, dass die derzeitige Regelungen zu den
Studienbeiträgen verfassungswidrig seien, "bietet die Gelegenheit
intensiv über eine einheitliche Neuregelung von Studiengebühren
nachzudenken und bis zur angegebenen Frist ein neues
Studiengebührenmodell mit gleichzeitiger Ausweitung des
Stipendiensystems zu erarbeiten", betont Christoph Leitl, Präsident
der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).
Leitl: "Ich unterstütze daher die Ankündigung von
Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle bis Februar 2012 ein neues,
sozial verträgliches Studiengebührenmodell für alle Studenten
auszuarbeiten." Aus Sicht der WKÖ sei dabei ein System mit einer
umfassenden sozialen Abfederung prioritär, damit die Universitäten
auch weiterhin allen sozialen Schichten offen stehen. Gerade auch in
Bezug auf das gestern verabschiedete neue Qualitätssicherungsgesetz
könne ohne Zulassungsverfahren, studienplatzbezogene
Finanzierungsinstrumente und Studienbeiträge im Universitätswesen die
gewünschte Qualität des Universitäts- und Forschungsstandortes
Österreich nicht erreicht werden. (BS)
Abteilung für Bildungspolitik
Dr. Michael Landertshammer
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