• 07.07.2011, 14:50:21
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Greenpeace: Ökostrom-Rückzieher der FPÖ unverständlich

Ohne Ökostrom-Ausbau keine Stabilisierung des Strompreises

Wien (OTS) - Die Umweltschutzorganisation Greenpeace zeigt sich
über das heutige Abstimmungsverhalten der FPÖ bei der Novellierung
des Ökostromgesetzes verwundert. "Trotz konstruktiver Verhandlungen
im Vorfeld, wird plötzlich aus heiterem Himmel gegen ein Gesetz
gestimmt, das sogar über die Forderungen der FPÖ hinausgeht",
schüttelt Greenpeace-Sprecher Niklas Schinerl den Kopf.

Die Argumentation der FPÖ, dass es zu einer zusätzlichen Belastung
der Haushalte und des Gewerbes durch das Ökostromgesetz kommt, weist
Greenpeace zurück. "Bleibt Österreich wie bisher abhängig vom Import
fossiler Energieträger, so werden die heimischen Haushalte auch die
steigenden Ölpreise mittragen müssen. Mit den Preissteigerungen, die
für die kommenden Jahre zu erwarten sind, ist auch mit einer
Strompreiserhöhung zu rechnen. Nur der Umstieg auf Erneuerbare
Energieträger und die Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern kann
mittelfristig die Strompreise stabilisieren", so Schinerl.

Greenpeace-Sprecher Schinerl ist überzeugt, dass die FPÖ diese
volkswirtschaftlichen Überlegungen kennt und fragt sich: "Welche
Lobby hat die FPÖ dazu bewogen, einen so überraschenden
Meinungsumschwung im FPÖ-Klub herbeizuführen und den eigenen
Verhandlern in den Rücken zu fallen? Der derzeitige FPÖ-Kurs
jedenfalls führt direkt zu steigenden Strompreisen für die Haushalte
und zu einer gesteigerten Abhängigkeit von Atomstrom."

Rückfragehinweis:

Niklas Schinerl
   Energiesprecher Greenpeace
   Tel.: +43-664-6126704
   mailto: [email protected]
   
   Melanie Beran 
   Pressesprecherin Greenpeace
   Tel.: +43-664-6126718
   mailto: [email protected]

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