• 07.07.2011, 13:31:58
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IG Windkraft: Ökostromgesetz Meilenstein in der Energiepolitik

Sehr positiv beurteilt die IG Windkraft das heute im Nationalrat beschlossene Ökostromgesetz 2012

Wien (OTS) - Sehr positiv beurteilt die IG Windkraft das heute im
Nationalrat beschlossene Ökostromgesetz 2012, mit welchem ein solides
Fundament für den weiteren Ausbau der Windkraft geschaffen wurde.

Hocherfreut zeit sich Mag. Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG
Windkraft, über den Beschluss des Ökostromgesetzes 2012 im
Nationalrat: "Die Windkraft kann einen bedeutenden zusätzlichen
Beitrag für eine saubere und sichere Stromversorgung in Österreich
leisten. Das heute mit Stimmen der Regierungsparteien ÖVP und SPÖ,
der Grünen und dem BZÖ beschlossene Ökostromgesetz 2012 ist ein
solides Fundament für den weiteren Ausbau der Windkraft," betont Mag.
Stefan Moidl Geschäftsführer der IG Windkraft und meint weiter "Ich
freue mich, dass die Österreichische Politik in Sachen Ökostrom zu
diesem mutigen Schritt bereit ist. Ausdrücklich möchte ich dem
Minister Reinhold Mitterlehner für die konstruktive und offene
Vorgehensweise danken und das kompetente Engagement aller
Energiesprecher hervorheben."

Bereits die von Minister Mitterlehner vorgelegte Regierungsvorlage
sei ambitioniert gewesen, nach den Verhandlungen mit den Grünen
erfolgten nun noch entscheidende Verbesserungen im Parlament. Das
Ergebnis kann sich international sehen lassen. Insbesondere die
Zielsetzungen für 2020, die deutliche Aufstockung der Mittel, der
Abbau des Förderrückstaus sowie die Bereinigung von Hürden in der
Abwicklung der Ökostromförderung sind aus Investorensicht
entscheidend.

Das neue Gesetz sieht vor, dass bis 2020 zur bestehenden Leistung von
1011 MW zusätzlich 2000 Megawatt Windkraft errichtet werden. Diese
neuen Anlagen werden dann 4,3 Mrd. Kilowattstunden Strom erzeugen,
was dem Verbrauch von 1,2 Mio. Haushalten entspricht. Durch die
Errichtung der Anlagen wird ein Invetitionsvolumen von 3,2 Milliarden
ausgelöst. Knapp eine Milliarde Euro an heimischer Wertschöpfung wird
durch die Errichtung geschaffen, für den weiteren Betrieb sind es
nochmals 2,2 Mrd. Euro. Der Windenergieausbau bewirken darüber hinaus
15.000 Jahresarbeitsplätze und mehr als 1000 Dauerarbeitsplätze. Die
Kosten für die Windkraftförderung sind überschaubar und werden sich
je nach Entwicklung des Marktpreises maximal 8 Euro pro Haushalt
betragen.

Für den Abbau der Warteschlange ist nun einmalig ein zusätzliches
jährliches Unterstützungsvolumen von 80 Mio. Euro vorgesehen. Mit
diesen Mitteln des Abbaus der Warteschlange ist die rasche Errichtung
von Windkraftwerken mit 670 MW gesichert.

Aktuell liefern 625 Windräder mit einer Gesamtleistung von 1011 MW
Strom ins österreichische Stromnetz. Diese Anlagen erzeugen ca. 2,1
Mrd. Kilowattstunden sauberen Strom und versorgen somit 600.000
Haushalte.
Bei einem Ausbau nach den Zielsetzungen des neuen Ökostromgesetzes
wird im Jahr 2020 3000 MW Windkraftleistung am Netz sein die mehr als
6,5 Mrd. Kilowattstunden sauberen Strom liefern und damit Strom für
rund 1,8 Mio. Haushalte.

Rückfragehinweis:
IG Windkraft
Mag. Martin Fliegenschnee-Jaksch
Tel.: Mobil: 0699 / 188 77 855
mailto:[email protected]
http://www.igwindkraft.at

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