• 07.07.2011, 11:55:51
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  • OTS0136 OTW0136

Mailath warnt vor schleichender Einführung von Studiengebühren

Sinnvolle Justierungen - aber nicht auf Kosten der Studierenden

Wien (OTS) - "Die Akademikerquote in Österreich liegt weit unter
dem OECD-Schnitt. Im universitären Bereich sind Maßnahmen zu treffen
wie die Wiedereinführung studentischer Mitbestimmung und finanzielle
Unterstützung für Studierende, um den Wissensstandort Österreichs zu
halten. Studiengebühren sind diesbezüglich kontraproduktiv und lösen
auch nicht die Finanzmisere der Unis", so Wiens Wissenschaftsstadtrat
Andreas Mailath-Pokorny zum Studienbeitragserkenntnis des VfGH.

"Durch das Bologna-System wird natürlich eine neue Regelung der
Studienbeiträge nötig. Das ist unbestritten. In den Master- und
Bachelorlehrgängen gibt es keine Studienabschnitte mehr wie bei den
alten Diplom- und Dokotoratsstudien, auf die sich das Gesetz zur
Befreiung von Studiengebühren beziehen könnte. Dennoch darf es hier
nicht zu einer schleichenden Einführung der Studiengebühren kommen.
Bis 2012 besteht genug Zeit um eine sinnvolle Lösung zu erarbeiten -
hoffentlich auch unter Einbeziehung der neu gewählten ÖH", so Mailath
abschließend.

Rückfragehinweis:

Mag. Daniel Benyes
   Mediensprecher des Stadtrates für Kultur und Wissenschaft
   Friedrich Schmidt-Platz 5, 1082 Wien
   Tel.: 01/4000 81192
   mailto:[email protected]
   
   http://www.mailath.at
   www.facebook.com/andi.mailath

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