- 06.07.2011, 14:20:04
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Nikolaus Prinz: Gemeinsame Agrarpolitik braucht genügend finanzielle Mittel
Wien (OTS/ÖVP-PK) - In Zeiten angespannter Budgets ist es
schwierig, die finanziellen Mittel zu halten, dass diese aber im für
Österreich wichtigen Bereich der Ländlichen Entwicklung relativ stark
gekürzt werden sollen, bedarf noch einiger Verhandlungsrunden,
betrachtet der ÖVP-Abgeordnete Nikolaus Prinz den Erstentwurf zum
neuen EU-Haushaltsrecht im Rahmen der Plenardebatte zur Gemeinsamen
Agrarpolitik skeptisch. Oft war und ist in diesen Tagen von
Umverteilung und Kürzung der Agrargelder die Rede. "Die Gemeinsame
Agrarpolitik ist aber kein Sozialprogramm! Dieses ist in der
Sozialpolitik bestens aufgehoben", stellt Prinz klar.
Die heimischen Konsumentinnen und Konsumenten bevorzugen den
österreichischen Weg der Landwirtschaft. Diese ist im Gegensatz zur
industrialisierten Landwirtschaft mit Massentierhaltung ökologisch
geprägt und eine durch bäuerliche Familienbetriebe betriebene
Landwirtschaft. "Wir Bauern bringen qualitativ hochwertige Produkte
in ausreichender Menge auf den Markt, produziert in einer intakten
Umwelt und zu höchsten Hygiene- und Tierschutzstandards - und das zu
einem leistbaren Preis", verweist der ÖVP-Abgeordnete auf den
notwendigen finanziellen Ausgleich in der ersten und zweiten Säule
der Gemeinsamen Agrarpolitik.
Die Landwirtschaft hat, wenn man den Prognosen namhafter
internationaler Organisationen wie OECD oder FAO Glauben schenken
darf, künftig noch viel mehr als jetzt eine wichtige
Schlüsselfunktion zu besetzen, nämlich die Sicherstellung der
Ernährung für die Bevölkerung. "Die europäische Landwirtschaft ist
sich dieser Aufgabe sehr wohl bewusst. Daher brauchen wir auch in
Zukunft eine Gemeinsame Agrarpolitik, welche mit den entsprechenden
finanziellen Mitteln ausgestattet ist", schloss Prinz.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel.: 01/40110/4436
http://www.oevpklub.at
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