• 06.07.2011, 12:17:44
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ÖVP Wien präsentiert Sommertour "Saubere Mobilität für Wien? JA, E"

Marek und Hoch fordern von Stadtregierung massiven Ausbau und Förderung von E-Mobilität - Sommertour mit Peugeot iOn durch alle 23 Wiener Gemeindebezirke

Wien (OTS) - Anlässlich der Präsentation der ÖVP Wien Sommertour
"Saubere Mobilität für Wien? JA, E" kritisierten ÖVP Wien
Landesparteiobfrau Christine Marek und ÖVP Wien Landesgeschäftsführer
Alfred Hoch heute, Mittwoch, im Rahmen einer Pressekonferenz das
Fehlen energiepolitischer Taten seitens der rot-grünen
Stadtregierung. "Trotz grüner Regierungsbeteiligung ist in Wien noch
immer jener Kurswechsel, der zu einer ökologischen Energiewende, etwa
in der Mobilität, führen soll, bei Weitem nicht in Sicht. Sein
Ausbleiben trägt die Hauptschuld daran, dass Wien beim Klimaschutz
und bei der Feinstaubbekämpfung schlecht abschneidet." Wien habe
bereits im März 2011 sein Jahreskontingent an erlaubten
Grenzwertüberschreitungen der Feinstaubbelastung ausgeschöpft.

"Gerade wegen des Feinstaubs, der für die Wienerinnen und Wiener eine
enorme Belastung für die Gesundheit und eine Beeinträchtigung der
Lebensqualität darstellt, aber auch wegen der Lärmbelastung durch das
steigende Verkehrsaufkommen, müssen wir dringend Maßnahmen im Verkehr
setzen. Ungefähr 40 Prozent des CO2-Ausstosses in Wien werden vom
Verkehr verursacht. Die Tendenz des Anteils des Verkehrs am
Gesamt-CO2-Ausstoß ist steigend, da auch der Autoverkehr in Wien
weiter zunimmt. Diese Entwicklung wird sich weiter fortsetzen und
daher gilt es gegenzusteuern. Für die ÖVP Wien ist daher klar: Volle
Mobilität bei geringen bis keinen Emissionen ist nur durch den Ausbau
von E-Mobilität möglich", so Marek weiter. Die Regierungserklärung
der rot-grünen Koalition enthalte - so wie in anderen Bereichen -
auch im Bezug auf E-Mobilität leider nur sehr vage und blumige
Absichtserklärungen.

Technisch gesehen seien E-Fahrzeuge den herkömmlichen
Verbrennungsmotoren punkto Nachhaltigkeit eindeutig überlegen.
Während die durchschnittlichen CO2 -Emissionen der neu zugelassenen
Pkw im Jahr 2009 bei rund 150,3 g/km lagen , liegen diese bei einem
gefahrenen Kilometer mit dem E-Auto bei 0g! Auch bei der
Energieeffizienz steige das E-Auto eindeutig besser aus: Diese liegt
bei Benzin- und Dieselfahrzeugen bei 18 bis 23 Prozent, jene von
E-Fahrzeugen, wenn sie beispielsweise mit Strom aus Windkraftanlagen
gespeist sind, bei 70 Prozent.

Anreize setzen und Vorbildfunktion wahrnehmen

"Auf dem Weg zur vollen Mobilität bei geringen bis keinen Emissionen
ist die Politik stark gefragt, hier Anreize zu setzen und eine
Vorbildfunktion wahrzunehmen. Wien muss unter den europäischen
Hauptstädten zum Verkehrsmusterschüler werden", so
Landesgeschäftsführer Hoch.

Ziel sei es, mit Förderungen und einer Vorbildwirkung Anreize für die
Anschaffung umweltschonender Fahrzeuge zu schaffen und in Folge auch
Anreize für die Forschung und Industrie setzen. "Damit sind auch
Anreize für die Wirtschaft gegeben, um den Standort Wien zu stärken,
neue Arbeitsplätze zu schaffen und umweltfreundlichen Verkehr zu
forcieren", betonte Marek fest.

Tour durch alle Bezirke mit Peugeot iOn

Um ein deutliches und sichtbares Zeichen dafür zu setzen, dass sich
die ÖVP Wien zur Förderung und zum Ausbau der E-Mobilität bekenne,
werde man von 11. bis 23. Juli mit einem Peugeot iOn durch alle 23
Wiener Gemeindebezirke touren. Wer dabei vor Ort seine ganz
persönliche Idee für ein sauberes Wien im Jahr 2030 verrate, habe
auch die Chance, ein ganzes Wochenende mit diesem tollen E-Car zu
gewinnen.

"Die ÖVP Wien bekennt sich zu den Werten der Nachhaltigkeit, der
Verantwortung gegenüber den nächsten Generationen und vor allem zur
Eigenverantwortung der Menschen. Geht es nach der ÖVP Wien, muss die
Stadt Wien heute schon die Weichen für morgen stellen.
Machbarkeitsstudien und blumige Absichtserklärungen sind eindeutig zu
wenig", so Marek, die in diesem Zusammenhang die Ideen und
Forderungen der ÖVP für ein sauberes Wien im Jahr 2030 nannte:

- Förderung des Ankaufs von E-Fahrzeugen in Höhe von 5.000 Euro in
Anlehnung an das französische Fördermodell

- Aufbau eines flächendeckenden Stromtankstellennetzes
- damit verbunden eine Änderung in der Bauordnung, um die Schaffung
von Aufladestationen in Wohnhausgaragen vorzusehen
- und eine Änderung im Garagengesetz z.B. pro 10 Stellplätze
Errichtung eines E-Parkplatzes bzw. einer Ladestation

- Einrichtung einer Verkaufs- und Beratungsstelle für E-Fahrzeuge in
Wien

- Befreiung von Parkgebühren für E-Fahrzeuge

- Freigabe der Busspuren für E-Fahrzeuge

- Umstellung des städtischen Fuhrparks auf E-Fahrzeuge &
Kooperationsprojekte mit Wiener Unternehmen zur Umstellung der
Fuhrparks

- Steuerliche Anreize für Unternehmen bei Umstellung auf E-Fahrzeuge
(z.B. befristete Reduktion von Kommunalabgaben)

- Umrüstung der Busflotte der Wiener Linien auf Elektroantrieb

- Analog zur Förderung der Taxis mit Gasantrieb soll es eine
Förderung für E-Taxiflotten geben

- Gratis E-Shuttle für die Wiener Innenstadt

- Entwicklung von Car-Sharing Modellen auf Basis von E-Fahrzeugen

- Positionierung Wiens als Innovationsstandort und Vorreiter bei
grünen Technologien

"Der Beweis, dass konsequente Förderung wirkt, zeigt sich am
Vergleich Wien/Vorarlberg, wo seit zwei Jahren der Ankauf von E-Autos
gefördert wird. Während in Wien derzeit von insgesamt 670.000 Pkw nur
36 E-Autos sind, so sind es in Vorarlberg bereits 84 von insgesamt
186.000 Pkw. Gelingt es, die Zielsetzungen und Forderungen der ÖVP zu
realisieren, so kann sich der E-Fahrzeugbestand in Wien in den
nächsten 10 Jahren auf bis zu 30.000 E-Cars entwickeln. E-Mobilität
kann wesentlich dazu beitragen, dass der Stadtverkehr ökologischer,
sauberer und lärmarmer wird. Somit steigt auch die Lebensqualität in
der Stadt. Wir sagen: Ja, E", so Marek und Hoch, die sich
abschließend auch noch einmal bei Peugeot Österreich für die gute
Zusammenarbeit und das Bereitstellen eines Peugeot iOn bedankten.

Alle Termine und Informationen zur Sommertour der ÖVP Wien finden Sie
unter www.oevp-wien.at/sommertour

Rückfragehinweis:
ÖVP Wien - Pressestelle
Tel.: (01) 515 43 - 940, Fax:(01) 515 43 - 929
mailto:[email protected]
http://www.oevp-wien.at

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