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OTS0116   5. Juli 2011, 12:05

FPÖ-Klubobmann Mag. Steinkellner und Gesundheitssprecherin LAbg. Dr. Povysil verlangen Begleitmaßnahmen zur 2. oö. Gesundheitsreform

FPÖ mit Antragspaket für Zusammenführung der Spitalsträger, Finanzierung des Gesundheitssystems aus einer Hand und oö. Kinder-Gesundheitsplan


FPÖ-Klubobmann Mag. Günther
Steinkellner - er ist auch Mitglied des Lenkungsausschusses des
Landes OÖ - und FPÖ-Gesundheitssprecherin LAbg. Dr. Brigitte Povysil
stellten heute ein Antragspaket für Begleitmaßnahmen zu der am
kommenden Donnerstag im Landtag anstehenden 2. oö. Spitalsreform vor.

Zwttl.: Klubobmann Mag. Steinkellner: Gesundheitsreform braucht
umfassende Begleitmaßnahmen

"Viel Geld und viel Arbeitskraft wird vergeudet, weil bei den
Spitalsträgern der gleiche Zustand herrscht wie bei den
Finanzierungseinrichtungen des Gesundheitssystems. Deshalb ist es
notwendig, einerseits die Spitäler unter einer gemeinsamen Holding zu
betreiben. Andererseits erfordert es der sorgsame Umgang mit dem
Steuergeld und den Beiträgen der Versicherten, das gesamte
Gesundheitssystems, also sowohl Krankenhäuser als auch den
niedergelassenen Bereich der praktischen Ärzte und der Fachärzte, aus
einer Hand zu finanzieren. Leistungen müssen dort erfolgen, wo sie
den Patienten am Besten nützen und wo dieser Nutzen zu den
günstigsten Kosten erbracht werden kann!", betonte FPÖ-Klubobmann
Steinkellner den Standpunkt der FPÖ.

Deshalb beantrage die FPÖ am Donnerstag als Begleitmaßnahme zur
anstehenden Gesundheitsreform Verhandlungen der Landesregierung mit
den Trägern der oö. Krankenanstalten, dass zur Optimierung von
Synergien - vor allem im nichtmedizinischen Bereich - alle oö.
Spitäler in einer Oö. Gesundheitsholding zusammengeführt werden.
Außerdem soll die Landesregierung mit dem Bund und den
Sozialversicherungsträgern verhandeln, dass künftig der
Spitalsbereich und der niedergelassene Bereich einheitlich aus einem
Topf finanziert werden.

Zwttl.: Gesundheitssprecherin LAbg. Dr. Povysil:
Kinder-Gesundheitsplan einführen, niedergelassenen Bereich ausbauen
und einheitlichen Katalog für ambulante Leistungen schaffen

"Es gilt, die derzeit bestehende Dynamik der Diskussion über die
Sicherung der Gesundheitsversorgung zu nützen, um die notwendigen
weiteren Verbesserungen im Gesundheitssystem voranzutreiben",
begründete FPÖ-Gesundheitssprecherin LAbg. Dr. Brigitte Povysil die
drei weiteren Dringlichen Anträge der FPÖ bei der Landtagssitzung am
kommenden Donnerstag.

"Bei allen Schritten, die jetzt gesetzt werden, müssen immer die
einheitliche Planung, Steuerung und Finanzierung im Vordergrund
stehen. Die Ursachen für die größten Kostentreiber sind abzustellen.
Deshalb ist die integrierte Planung der Gesundheitsvorsorgung durch
die Aufnahme der Leistungen des niedergelassenen Bereichs in den
Regionalen Strukturplan Gesundheit - RSG - zu verbessern. Des
Weiteren ist endlich der Katalog ambulanter Leistungen, an dem seit
Jahren gearbeitet wird, fertig zu stellen. Damit würde auch im
ambulanten Bereich eine einheitliche Dokumentation und Finanzierung
möglich", betont LAbg. Dr. Povysil.

Da im Zuge der 2. oö. Spitalsreform die Zahl der Kinderbetten in den
oö. Spitälern um mehr als ein Drittel reduziert wird - von 328 auf
216 Betten, wobei in der Versorgungsregion Innviertel (Braunau, Ried
im Innkreis, Schärding) sogar mehr als 43 Prozent der Kinderbetten
abgebaut werden, ist ein regionaler Kindergesundheitsplan
auszuarbeiten.
LAbg. Dr. Povysil: "Im Kindergesundheitsplan soll sichergestellt
werden, dass die medizinische Versorgung von Kindern und Jugendlichen
in allen Landesteilen ausreichend ist." ***

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0116 2011-07-05 12:05 051205 Jul 11 FPO0001 0477



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Ing. Hannes Lackner
Tel. 0664 2505574

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