• 04.07.2011, 11:57:00
  • /
  • OTS0105 OTW0105

Mitterlehner und Leitl: Neue Exportoffensive erschließt Zukunftsmärkte für Österreichs Wirtschaft

Wirtschaftsministerium investiert 35 Millionen Euro in "go international": Neuer Fokus auf stark wachsende Hoffnungsmärkte - 2.000 Exporteure gewinnen - Exportschecks für Mittelstand

Wien (OTS/BMWFJ) - Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner und
Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl haben heute unter dem
Motto "Zeit der Exporteure" die Neuausrichtung der
Internationalisierungs-Offensive "go international" präsentiert.
"Unsere Wirtschaft boomt, der Hauptgrund dafür ist der Export.
Künftig wollen wir uns aber sowohl bei den Zielmärkten, als auch bei
den Produkten diversifizieren, um noch stärker vom enormen Wachstum
in Ländern wie China, Indien und Brasilien oder der
Schwarzmeer-Region zu profitieren. Gleichzeitig verteilen wir das
Risiko besser, wenn wir unabhängiger von den Ausfuhren in die EU
werden, wohin derzeit rund 70 Prozent der Exporte gehen", so
Mitterlehner über die vom Wirtschaftsministerium mit 35 Millionen
Euro finanzierte Initiative. "In unseren traditionellen Zielregionen
sind wir vor allem in arbeitsintensiven Industriezweigen und mit
Sachgütererzeugnissen erfolgreich. In den neuen Märkten können unsere
Exportbetriebe stärker mit High-Tech, Öko-Innovationen und
Dienstleistungen punkten. Diesen Trend wollen wir verstärken", sagte
Mitterlehner.

Mitterlehner und Leitl wollen durch "go international" 2.000 neue
Exporteure gewinnen, 5.000 bestehende Exporteure in Fernmärkte führen
sowie zusätzliche 1.000 Dienstleistungsunternehmen in
zukunftsträchtige und wachstumsstarke Auslandsmärkte begleiten.

"Der Export ist der Wohlstandsmotor unseres Landes. Durch unsere
Kooperation im Rahmen der Internationalisierungsoffensive leisten wir
einen wichtigen Beitrag für die Stabilität Österreichs", betonte
Leitl. Wie erfolgreich die Exportoffensive in der Vergangenheit war,
zeige sich u.a. daran, dass Deutschland dieses Modell bereits
kopiere. Leitl: "Es gibt noch genug Firmen - vor allem viele KMU -
mit exportfähigen Produkten und Dienstleistungen, die wir im Rahmen
von 'go international' coachen und in den Export führen wollen." Den
etablierten Exporteuren sollen Fernmärkte in Übersee schmackhaft
gemacht werden, denn da bestehe noch eine Schwäche in der
Exportstruktur. Zusätzlich liege ein Schwerpunkt in der Förderung der
Dienstleistungsexporte, wo Österreich im weltweiten Vergleich zwar
schon unter den Top-10 liege, die Position aber noch ausgebaut werden
soll. Branchenseitig stehen insbesondere Umwelttechnologie und
Erneuerbare Energien im Fokus der Fördermaßnahmen, "weil das
einerseits die globalen Zukunftsthemen sind und andererseits
österreichische Unternehmen darin besonders stark sind", so Leitl.

Insgesamt stehen für die Internationalisierungs-Offensive in den
kommenden zwei Jahren 39 Millionen zur Verfügung. Die Auskoppelung
"go international" wird auf Basis einer Evaluierung durch das Wifo
und die WU Wien bis März 2013 verlängert und ist mit 35 Millionen
Euro dotiert. Mit dem vom Wirtschaftsministerium zur Verfügung
gestellten Geld unterstützt die Außenwirtschaftsorganisation der WKO
Unternehmen beim Erschließen ausländischer Märkte. Instrumente dafür
sind zum Beispiel die Unterstützung des Besuchs wichtiger
Branchentreffs, Kongresse und Messen sowie die Teilnahme an
Forschungskooperationen. Neben Marktstudien werden auch
Rechtsberatungen und Risikoanalysen durchgeführt und den Unternehmen
angeboten.

Zwiti: Neue Exportschecks für den Mittelstand

Im Rahmen von "go international" werden auch neue Exportschecks
lanciert, die mit insgesamt vier Millionen Euro dotiert und vor allem
auf KMU ausgerichtet sind. "Wir unterstützen den ersten Schritt in
den Export, die Eroberung von Fernmärkten und die internationale
Vermarktung von Innovationen heimischer Technologiefirmen", so
Mitterlehner. Die neuen Exportschecks können schon jetzt bei der
Außenwirtschaft Österreich (AWO) beantragt werden und sind Teil des
Innovations-Fitnesspakets des Wirtschaftsministeriums. Je nach Region
und Technologie liegt der Wert der Schecks bei je 5.000 Euro
(Europa), 10.000 Euro (Fernmärkte) oder 15.000 Euro
(Technologieförderung). "Der Schwerpunkt liegt auch hier auf den
neuen Hoffnungsmärkten", so Mitterlehner. "Derzeit bilden sich neue
globale Wachstumszentren. Bis 2015 werden laut einer Schätzung der
EU-Kommission schon 90 Prozent des globalen Wirtschaftswachstums
außerhalb der Union generiert", betonte Mitterlehner.

Strategisches Ziel von "go international" ist es, die Platzierung
Österreichs unter den Top fünf der Pro-Kopf-Exportländer der
Europäischen Union abzusichern und langfristig sogar unter die ersten
drei vorzustoßen, wie Mitterlehner und Leitl gemeinsam bekräftigten.

Anhänge zu dieser Aussendung finden Sie als Verknüpfung im
AOM/Original Text Service sowie im Volltext der Aussendung auf
http://www.ots.at

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
   Pressesprecher des Bundesministers:
   Mag. Waltraud Kaserer
   Tel.: +43 (01) 71100-5108 / Mobil: +43 664 813 18 34
   mailto:[email protected]
   www.bmwfj.gv.at
   
   Wirtschaftskammer Österreich
   Stabsabteilung Presse
   Mag. Rupert Haberson
   Tel.: 0590 900-4362
   E-Mail: [email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | MWA

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel