LR ANSCHOBER: Ausspielen von Industrie und Klimaschutz hochgefährlich
Kritik an Stimmungsmache gegen Klimaschutz - bereits 17 Prozent CO2-Einsparung erreicht - Lob für voestalpine und für Jobmotor Klimaschutz
Linz (OTS) - "Die voestalpine ist sowohl wirtschaftlich als auch
beim Umweltschutz höchst erfolgreich. Sie hat es nicht Not, dass aus
ihrem Umfeld Stimmungsmache gegen Klimaschutz erfolgt. Die Zukunft
ist ein Miteinander von Ökonomie und Ökologie, wie wir sie in OÖ seit
Jahren praktizieren. Das schafft Lebensqualität und Jobs
(mittlerweile bereits über 36.000 grüne Jobs in OÖ, die wesentlich
zum sensationellen Erfolg am OÖ Arbeitsmarkt beitragen)", reagiert
Umweltlandesrat Rudi Anschober auf die gestrige Podiumsdiskussion im
Design-Center.
Es kann nicht heißen: entweder Klimaschutz oder Stahlproduktion in
Linz - wir brauchen beides. Dazu braucht es:
- Verbindlichkeit für die derzeitigen Energieeffizienz-Ziele der EU, die derzeit im Gegensatz zu den Klimazielen und den Zielen für erneuerbare Energie freiwillig sind und dadurch weitaus nicht erreicht werden. Damit wird auch die Chance auf verbesserte Wettbewerbsfähigkeit der Industrie vergeben
- dann ist ein neues, notwendiges Klimaschutzziel (minus 30 Prozent bis 2020) problemlos erreichbar. Das bisherige EU-Ziel von minus 20 Prozent ist mit einer aktuellen Reduktion von 17 Prozent bereits fast erreicht.
- für die Stahlindustrie eine Sonderregelung innerhalb dieses Ziels mit einem klaren Benchmark-System, das bereits getätigte Investitionen berücksichtigt und damit die voestalpine fair behandeln und sie langfristig absichern würde. Niemand kann ein Interesse daran haben, dass eine saubere Stahlproduktion in Regionen außerhalb der EU verdrängt werden und dann dort mehr Emissionen erzeugen.
Abschließend verweist LR Anschober darauf, dass es niemandem
nützt, wenn Klimaschutz und Industrie auseinander dividiert werden:
"Ich möchte in OÖ bei unserem Kurs des Miteinanders bleiben. Das
schafft Lebensqualität, Klimaschutz und Vollbeschäftigung, weil wir
die traditionelle Industrie absichern und gleichzeitig mit den grünen
Jobs eine starke neue Säule von Wirtschaft und Arbeitsmarkt
verwirklichen. Auf diese Erfolgsgeschichte kann OÖ stolz sein."
Mag.a Sandra Urban,
Öffentlichkeitsarbeit,
sandra.urban@ooe.gv.at,
Tel. 0664 / 829 86 51,
Promenade 37,
4020 Linz,
www.anschober.at















