- 01.07.2011, 12:22:56
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ASKÖ: Freizeitpädagoge als Möglichkeit für mehr Sport in der Schule
Neue Berufsausbildung soll laut Bildungsministerium im Herbst 2011 anlaufen.
Wien (OTS) - Im Rahmen der gestrigen außerordentlichen
Bundes-Sportversammlung wurde unter anderem auch das neue Berufsbild
"Freizeitpädagoge" präsentiert, mit welchem vom Bildungsministerium
gesetzliche Rahmenbedingungen für den Pflichtschulbereich geschaffen
werden, dass ab Herbst 2011 in der Freizeitbetreuung von
Ganztagesschulsystemen auch verstärkte Möglichkeiten für Sport und
Bewegung gegeben sind. Die Ausbildung soll laut Konzept an den
Pädagogischen Hochschulen der Bundesländer durchgeführt und in zwei
Semestern nebenberuflich absolviert werden.
Die ASKÖ begrüßt die Möglichkeit dieses neuen Berufsbildes
"Freizeitpädagoge" ausdrücklich, weil damit Übungsleitern und
Trainern aus dem Sportbereich die Möglichkeit gegeben wird, mittels
einer pädagogischen Zusatzausbildung sogar beruflich in der Schule
Fuß zu fassen. "Es ist uns wichtig, dass Sportausbildungen für den
Lehrgang Freizeitpädagoge anerkannt werden. Weiters wollen wir, dass
verschiedene andere Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen Schule
und Sportverein beibehalten und sogar weiter ausgebaut werden. Dafür
gibt es vom Bildungsministerium bereits positive Resonanz", so
ASKÖ-Generalsekretär Michael Maurer.
Die Bundes-Sportversammlung verabschiedete zu diesem Themenbereich
folgende Resolution, der sich alle anwesenden ASKÖ-Delegierten
anschlossen: "Die Österreichische Bundes-Sportversammlung begrüßt die
Möglichkeiten der Kooperation von Vereinen und Verbänden mit Schulen
im Rahmen der neuen Freizeitbetreuung. Damit ist ein erster Schritt
zur Umsetzung der Rahmenvereinbarung von 2009, zwischen BMUKK, BMLVS
und BSO gesetzt. In einem nächsten Schritt soll durch rechtliche
Anerkennung der Qualifikationen und der Aus- und Fortbildungen des
Sports eine verstärkte Einbeziehung der Sportvereine und
Sportverbände in die Aufgaben der Tagesbetreuung ermöglicht werden."
ASKÖ-Generalsekretär Maurer abschließend: "Alles, was zu mehr Sport
bei unseren Kindern und Jugendlichen führt, ist zu unterstützen. Die
Freizeitbetreuung in Ganztagesschulen kann dafür ein wichtiger
Schritt sein, der unseren Sportvereinen noch mehr Kinder und
Jugendliche bringen soll."
Rückfragehinweis:
ASKÖ Generalsekretariat
Mag. Karin Windisch
Tel.: 01/8693245-10
mailto:[email protected]
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