• 01.07.2011, 09:59:30
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Alle Jahre wieder: Urlaubszeit treibt Spritpreis in die Höhe

AKNÖ erwartet Benzinpreissteigerung

Wien (OTS) - Die Ferien stehen vor der Tür und damit die
Preiserhöhungen an den Zapfsäulen. Von Montag bis Donnerstag dieser
Woche stiegen die Spritpreise in Niederösterreich um bis zu 9 Cent
pro Liter. Ein erster Hinweis darauf, dass die Kosten für Treibstoffe
in der Sommerzeit weiter steigen werden, so die Befürchtung der AKNÖ.
"Die AutofahrerInnen in Niederösterreich sind gut beraten, wenn sie
beim Tanken einen Preisvergleich anstellen", lautet der Appell von
AKNÖ-Präsident Hermann Haneder und ergänzt: "Am günstigsten ist das
Tanken zwischen 10 und 12 Uhr vormittags."

Die aktuelle Benzinpreiserhebung der AKNÖ beweist: Im Vergleich zum
Juni des Vorjahres ist an den heimischen Zapfsäulen der Preis für
Diesel um durchschnittlich 17,8 Prozent (+20 Cent) und für Eurosuper
um 14,1 Prozent (+17 Cent) angestiegen. AKNÖ Energie-Experte Robert
Staudinger dazu: "Wir müssen leider alle Jahre wieder feststellen,
dass vor Ferienbeginn die Mineralölfirmen die Preise nach oben
schrauben, das verschafft den Spekulanten Rekordgewinne und den
KonsumentInnen Rekordpreise."

Die Preisentwicklung innerhalb der Regionen in Niederösterreich ist
höchst unterschiedlich. Generell sind die Spritkosten in Bezirken mit
hoher Tankstellendichte und vielen Diskonttankstellen besonders
günstig. Teuer ist das Tanken an den Autobahnen. Der
AKNÖ-Ferienreisetipp lautet daher: Vor Beginn einer längeren Fahrt
auf der Autobahn ist es günstiger, vorher bei einer Diskonttankstelle
abseits der Hauptverkehrsrouten zu tanken.

AKNÖ-Forderung nach Spritdatenbank

Eine der Forderungen der AKNÖ nach mehr Transparenz wird im September
durch die Einführung der Spritdatenbank zwar umgesetzt werden, als
einzige Maßnahme ist das aber zu wenig. "Die Regierung muss den
Treibstoffmarkt durch die Bundeswettbewerbsbehörde genau untersuchen
lassen, um Verzerrungen zu verhindern", so AKNÖ-Experte Staudinger.

Die anhaltenden hohen Spritkosten belasten nicht nur die Urlauber,
sondern auch die vielen PendlerInnen in Niederösterreich, die auf das
Auto angewiesen sind. "Angesichts dieser Entwicklung gibt es akuten
Handlungsbedarf", unterstreicht AKNÖ-Präsident Hermann Hander seine
Forderungen. Wir brauchen bei der Pendlerpauschale ein Modell mit
steuerlichen Absetzbeträgen statt Freibeträgen, denn die derzeitigen
Freibeträge nützen nur den Besserverdienern. Damit würden vor allem
sozial Schwache und Menschen mit geringem Einkommen entlastet
werden".

www.benzinpreisfinder.at, ein Serviceangebot der AKNÖ

Rückfragehinweis:
AKNÖ-Öffentlichkeitsarbeit
01/58883/1200

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