• 30.06.2011, 14:05:36
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WKÖ-Finanzreferent Schenz legt positiven Rechnungsabschluss vor: "Haben Gürtel enger geschnallt"

Positives Ergebnis von 1,3 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2010 - Erholung der Wirtschaft bei den Kammerumlagen erkennbar

Wien (OTS/PWK483) - "2010 war ein gutes Geschäftsjahr für die
Wirtschaftskammer Österreich", fasst Richard Schenz, Finanzreferent
und Vizepräsident der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), den
Rechnungsabschluss für 2010 bei der heutigen Sitzung des
Wirtschaftsparlaments zusammen. Noch im Geschäftsjahr 2009 waren die
Kammerfinanzen durch die Wirtschaftskrise geprägt. "Daher haben wir
vorsichtig geplant und bei den Ausgaben den Gürtel enger geschnallt."
Gegenüber dem Vorjahr gab es bei den Kammerumlagen ein Plus von zehn
Millionen Euro. "Die Kammerumlagen liegen aber in Summe noch immer um
1,6 Millionen Euro unter dem Niveau von 2008", so Schenz.

Mitarbeiterstatistik und Personalaufwand blieben im vergangenen
Jahr stabil. Insgesamt liegt der Personalaufwand genau auf
Vorjahresniveau. Beim Sachaufwand konnten 5,4 Millionen Euro gespart
werden. Einen großen Anteil daran hat die vom BMWFJ kofinanzierte
Weltausstellung in Shanghai, bei der das Budget deutlich
unterschritten werden konnte. Die Investitionen der WKÖ von rund 3,2
Millionen Euro in die Weltausstellung in Shanghai haben sich aus
Sicht der Wirtschaft ausgezahlt:"Alle Mitgliedsländer der EU haben
sich in Shanghai präsentiert. Die Weltausstellung in China war mit
mehr als 70 Millionen Besuchern die bestbesuchte Expo aller Zeiten.
Durch zahlreiche Firmenveranstaltungen und die hohe Medienpräsenz
Österreichs in China hatte die Expo einen hohen Wirkungsgrad, der
sich auch auf die rot-weiß-roten Exporte auswirken wird", führt
Schenz aus.

Aber auch die Internationalisierungsoffensive "go-international"
lief 2010 auf vollen Touren. "Das Projekt wird vom BMWFJ gefördert.
2010 konnten von der Außenwirtschaftsorganisation Maßnahmen mit einem
Fördervolumen von 17,6 Millionen Euro zur Ankurbelung der Exporte
österreichischer Unternehmer umgesetzt werden", berichtet Schenz.

Der Betriebserfolg beträgt 13 Millionen Euro und der Finanzerfolg
liegt mit 11,1 Millionen Euro ebenfalls deutlich über dem
Voranschlag. Vor allem bedingt durch den Verkauf der
WKÖ-Anteilsrechte an der Oesterreichischen Nationalbank. "Zum
Zeitpunkt der Planung war der Verkauf noch nicht absehbar", so der
Finanzreferent. Aber auch die Erträge aus Wertpapieren und
Ausleihungen sind höher ausgefallen, als geplant.

Nach Berücksichtigung der Steuern und Rücklagenbewegungen weist
die Wirtschaftskammer Österreich 2010 einen Bilanzgewinn von 1,3
Millionen Euro aus, er wird der Gebarungsreserve zugewiesen. Der
Rechnungsabschluss 2010 der Wirtschaftskammer Österreich
einschließlich der Rücklagen- und Rückstellungsgestion wurde
mehrheitlich vom Wirtschaftsparlament beschlossen. (AC)

Rückfragehinweis:
Wirtschaftskammer Österreich
Finanzbuchhaltung
Mag. Martina Pöltl
Telefon: +43 (0)5 90 900 4451
E-Mail: [email protected]

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