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OTS0286   30. Juni 2011, 13:44

Die armen Hunde von Griechenland

Morgen Demo vor griechischer Botschaft in Wien


Die Bilder und Schreckensmeldungen über schlimmste
Tierquälereien aus einem unserer beliebtesten Urlaubsländer erreichen
uns fast täglich. Wie viele Griechenland-Urlauber berichten, sind die
armen Hunde oft ihr Leben lang an einer kurzen Kette angehängt oder
in einem winzigen Zwinger eingesperrt, bei glühender Hitze und nur
mit einer rostigen Tonne als "Unterschlupf". Und viele der "freien"
Streunerhunde sterben meist unter großen Schmerzen an ihren inneren
und äußeren Verletzungen durch Vergiften, Erschlagen, Erschießen oder
sogar Erhängen! Da man die Touristen nicht verlieren möchte, bemüht
man sich, größere Vergiftungsaktionen in die Vor- und Nachsaison zu
verlegen, wenn die meisten Touristen wieder zuhause sind.

Groß angelegte Vergiftungsaktionen nach der Urlaubersaison!

Eine Augenzeugin berichtete uns letztes Jahr: "Auf dem außerhalb
von Ioannina gelegenen grünen Uni-Campus haben sich im Laufe der Zeit
gut 50 Hunde angesiedelt bzw. wurden sie dort ausgesetzt. Eines
Morgens waren sämtliche Hunde tot bzw. wanden sich noch stundenlang
in schrecklichen Krämpfen. Da dies eine große und "strategisch"
angelegte Vergiftungsaktion war, vermuten wir, daß es von der
Uni-Administration selbst ausging, die eine "einfache End-Lösung"
suchte".

Derartige Vernichtungsaktionen sind keine Einzelfälle: Dazu Dr.
Franz-Joseph Plank von ANIMAL SPIRIT: "Jedes Jahr im Herbst, wenn die
Griechenland-Urlauber wieder zuhause sind, wird ein Großteil der
friedlichen Strand- und anderer Streunerhunde, die den ganzen Sommer
mehr oder weniger gut von den Essensresten der Urlauber gelebt haben,
vergiftet, erschossen oder erschlagen. Anstatt flächendeckende
Kastrationsaktionen bei Hunden und Katzen durchzuführen, oder diese
zumindest von ausländischen Tierschutzorganisationen und Tierärzten
zuzulassen, werden lieber heimlich in ganz Griechenland zigtausende
friedvolle und liebenswerte Mitgeschöpfe hingemetzelt!"

Morgen: Demo vor griechischer Botschaft in Wien

Aus diesen Gründen werden am morgigen Freitag, den 1. Juli 2011 ab
11 Uhr wieder drei Tierschutz-Organisationen (Animal Spirit,
Tierhilfe Süden und Bund der Tierversuchsgegner) vor der griechischen
Botschaft, 1040 Wien, Argentinierstr. 14, gegen dieses
himmelschreiende Hundeelend demonstrieren. Unser Motto:
GRIECHENLAND-MILLIARDEN - für noch mehr TIERQUÄLEREI ?

Im Anschluß an die Demo (11:30 Uhr) haben wir einen Termin bei der
ersten Botschaftsrätin, um ihr unsere Forderungen und die Petition
(siehe www.animal-spirit.at)zu überreichen. Wir fordern darin von
Griechenland bessere Tierschutzgesetze, den konsequenten Vollzug der
bestehenden Gesetze sowie flächendeckende Kastrationen der
Streuner-Hunde und -Katzen, um somit dem dauernden Nachwuchs an
"unerwünschten" Tieren längerfristig Einhalt zu gebieten!

Dr. Franz-Joseph Plank von ANIMAL SPIRIT zur Aktion: "Wir
verlangen von der griechischen Regierung, endlich aktiv zu werden,
den massenhaften Hundevernichtungsaktionen Einhalt zu gebieten und
für die Durchsetzung des Ketten- und Tonnenhaltungsverbotes zu
sorgen, verbunden mit flächendeckenden Kastrationsaktionen.
Andernfalls wird sich das früher oder später auch negativ auf den
Tourismus auswirken. Denn immer mehr Griechenland-Urlauber lieben
zwar die Schönheiten dieses Landes, wollen aber - gerade angesichts
der neuerlichen Milliarden-Subventionen durch die europäischen
Steuerzahler - nicht mehr zusehen, wie herzlos und lebensverachtend
dort mit Mitgeschöpfen umgegangen wird!"

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0286 2011-06-30 13:44 301344 Jun 11 ANI0001 0477



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Rückfragehinweis: Animal Spirit
Dr. Franz-Joseph Plank
Tel.: 0676 708 24 34
office@animal-spirit.at
http://www.animal-spirit.at

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