- 30.06.2011, 12:02:00
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G'scheit unterwegs in Wien - BILD

Wien (OTS) - Die Stadt Wien hat sich mit der "Smart City-Vision"
zum Ziel gesetzt, zukunftsfähige Antworten für eine Energieversorgung
und Mobilität der Zukunft zu geben. Im Forschungsprojekt "e-mobility
on demand" entwickeln die Wiener Stadtwerke eine neue Form urbaner
Mobilität. Künftig können die Wienerinnen und Wiener mit einem
durchdachten Mix aus verschiedenen Verkehrsmitteln rasch und
umweltschonend von A nach B kommen.
Wiens Bevölkerung wächst rasant. In 20 Jahren werden mehr als zwei
Millionen Menschen in der Bundeshauptstadt leben. Dieses schnelle
Wachstum stellt die urbane Infrastruktur vor neue Herausforderungen.
"Wenn Wien in zwanzig, dreißig oder fünfzig Jahren weiterhin eine
lebenswerte, moderne Metropole sein soll, müssen wir heute darüber
nachdenken, wie der Verkehr der Zukunft aussehen soll. Die Wiener
Stadtwerke haben dazu eine klare Vision. Mit einem Mix aus
verschiedenen Verkehrsmitteln soll der Individualverkehr reduziert,
und Schadstoffausstoß sowie Lärmbelästigung gesenkt werden",
beschreibt Generaldirektorin Gabriele Payr die neue Form urbaner
Mobilität.
Neue Mobilität für eine Milliarde Fahrgäste pro Jahr
Die Stadt Wien hat gemeinsam mit den Wiener Stadtwerken das Ziel,
dass 40 Prozent aller Wege in Wien mit öffentlichen Verkehrsmitteln
zurückgelegt werden sollen. Dazu tragen neben dem kontinuierlichen
Ausbau der Angebote der Wiener Linien auch die Ergebnisse des
Forschungsprojekts "e-mobility on demand" bei. "Mehr als ein Drittel
aller Wege werden in Wien bereits mit Bus, Straßenbahn oder U-Bahn
zurückgelegt. Durch ein Car-Sharing-Modell für Elektrofahrzeuge soll
der öffentliche mit dem individuellen Verkehr optimal vernetzt
werden", erklärt Payr die Idee hinter dem Forschungsprojekt.
"Damit zum Abschluss des Forschungsprojekts im Herbst 2013
praxistaugliche Ergebnisse vorliegen, übernimmt Mobilitätsexperte
Michael Lichtenegger die Geschäftsführung der Betreibergesellschaft
für dieses zentrale Zukunftsthema der Wiener Stadtwerke", freut sich
Generaldirektorin Gabriele Payr. In seiner neuen Funktion zeichnet
Lichtenegger für die Umsetzung der Visionen für den Stadtverkehr der
Zukunft verantwortlich. Lichtenegger war 21 Jahre für die Wiener
Linien tätig, seit 2004 als Geschäftsführer für den betrieblichen
Bereich. Michael Lichtenegger ist seit 1997 Kommissionsmitglied im
Internationalen Verband für öffentlichen Verkehr (UITP).
Nahtlose Verknüpfung vielfältiger Mobilitätsangebote
2010 waren rund 840 Millionen Menschen mit den Wiener Linien
"g'scheit unterwegs". Das ist ein internationaler Spitzenwert, den
die Wiener Stadtwerke weiter mit neuen, intelligenten
Mobilitätsangeboten ausbauen wollen" betont E-Mobility
Geschäftsführer Lichtenegger. "Die Basis für die Erreichung dieses
Ziels sind das Netz und die Angebote der Wiener Linien. Innovative
Mobilitätsformen werden den öffentlichen Nahverkehr als das Rückgrat
der städtischen Mobilität ergänzen. Nach dem Motto "Weg vom Besitzen,
hin zum Nutzen" sollen Öffis und Individualverkehr intelligent
integriert werden. Wichtige Ansätze dafür sind Mobilitätszentren mit
nahtlosen Übergängen, Sharing-Modelle für schadstoffarme Fahrzeuge
und damit auch eine Offensive hin zu Elektro-Fahrzeugen, vor allem
aber auch integrierte Informationskanäle und Leitsysteme", so
Verkehrsexperte Lichtenegger.
Wiener Stadtwerke-Generaldirektorin Gabriele Payr sieht die
Voraussetzung für eine "Neue Mobilität" in einer optimalen Vernetzung
von Information und Ticketing aller Angebote. "G'scheit unterwegs
sein heißt auch, das Verkehrsmittel meiner Wahl einfach und
kostengünstig nutzen zu können", sagt Payr. "Ob ich nun mit einem
E-Bike, einem E-Car oder der U-Bahn von A nach B fahren will, ein
integriertes Angebot macht mich effizient und umweltverträglich
mobil. Mit den Erkenntnissen aus dem Forschungsprojekt wollen die
Wiener Stadtwerke nicht nur einen 40-Prozent-Anteil bei öffentlichen
Verkehrsmitteln erreichen, sondern Mobilitätsangebote für 1 Milliarde
Fahrgäste pro Jahr schaffen", prognostiziert Generaldirektorin
Gabriele Payr.
Die Stadt der Zukunft - Konzernvision Wiener Stadtwerke
Bürgermeister Michael Häupl hat im Frühjahr 2011 die Vision einer
"Smart City Wien" angekündigt. Der Begriff "Smart City" beschreibt
sechs Themenfelder, die Städte vor große Herausforderungen stellen
und zugleich die Chance bieten, sich als zukunftsfähige Stadt zu
positionieren. Dazu zählen Bevölkerungsentwicklung, Umwelt,
Verwaltung, Wirtschaft, Energie und Mobilität. Um der "Smart
City"-Vision des Bürgermeisters Taten folgen zu lassen, hat Wiener
Stadtwerke Generaldirektorin Gabriele Payr das Team "Konzernvision"
einberufen. "Dieser konzerneigene "Think Tank" ermöglicht es,
zukunftsfähige Antworten am Weg zur Smart City zu entwickeln", so
Payr. Das Team "Konzernvision" wird sich intensiv mit allen Aspekten
rund um das Thema "Smart City" auseinandersetzen. "Dieser Think Tank
ist eine Investition in die Wettbewerbsfähigkeit des Konzerns, die
unseren Vorsprung in den nächsten Jahren sichert", betont
Generaldirektorin Payr weiter. Dafür ist es notwendig, dass der
Konzern kurz-, mittel- und langfristig sein Handeln auf das Ziel
Smart City ausrichtet. Zahlreiche Maßnahmen der Konzernleitung und
der Konzernbereiche bilden die Bausteine am Weg zur Smart City Wien.
Eines davon ist das Forschungsprojekt "e-mobility on demand".
Über die Wiener Stadtwerke
Die Wiener Stadtwerke sind der bedeutendste
Infrastrukturdienstleister für den Großraum Wien. Als
Wirtschaftsmotor ist Österreichs größter kommunaler
Infrastrukturdienstleister mit mehr als drei Milliarden Euro
Jahresumsatz eine treibende Kraft für den Wirtschaftsstandort Wien.
Rund 92 Prozent seiner Zulieferbetriebe kommen aus dem Großraum Wien.
Jeder investierte Euro bringt 1,2 Euro Wertschöpfung in ganz
Österreich. Die Wiener Stadtwerke schaffen insgesamt Auslastung für
rund 62.000 Arbeitsplätze. Damit stehen hinter jedem der rund 16.000
MitarbeiterInnen drei zusätzliche Arbeitsplätze bei Zulieferbetrieben
und anderen Unternehmen. Mehr als 4 Milliarden Euro investieren die
Wiener Stadtwerke in den kommenden fünf Jahren in Wiens
Infrastruktur. Damit setzen die Wiener Stadtwerke wichtige Impulse
für die Wiener Wirtschaft und schaffen zehntausende Arbeitsplätze in
der gesamten Region. Zum Konzern gehören Wien Energie, Wiener Linien,
Wiener Lokalbahnen, BMG Beteiligungsmanagement sowie Bestattung und
Friedhöfe Wien.
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Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at
Rückfragehinweis:
Bakk. Nicole Kassar
Wiener Stadtwerke-Konzernkommunikation
T +43 (0)1 531 23-57
[email protected]
http://www.wienerstadtwerke.at/presse
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