- 30.06.2011, 11:57:10
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FPÖ-Nepp: SPÖ willl weitere 140 Lehrerposten streichen
Bildungspolitische Geisterfahrt geht ungebremst weiter
Wien (OTS/fpd) - Das SPÖ-Model für die Schule der Zukunft steht
wie schon so oft für Ideenlosigkeit, Kurzsichtigkeit und
Konzeptlosigkeit. Hier will man sinnlose Reformen um jeden Preis
haben. Fakt ist jedoch, dass durch diese Methode kein Schüler die
Basis für eine gesicherte berufliche Zukunft erhält, so der
FPÖ-Landtagsabgeordnete Dominik Nepp im Zuge der laufenden
Landtagssitzung.
Das SPÖ-Modell verhindert, die Leistung der Lernstarken anzuheben und
die Lernschwächeren zu fördern. Es kommt zu einer Nivellierung nach
unten, wodurch wir im PISA-Test weiter abrutschen und gänzlich zum
Bildungsschlusslicht werden, befürchtet Nepp und wirft der SPÖ vor,
im Bildungssystem den Sparstift brutal anzusetzen. Bereits in diesem
Schuljahr wurden 160 Lehrposten gestrichen. Stundenpläne mussten
umgeschrieben werden, Klassen und Unterrichtsstunden zusammengelegt
werden. Aber damit nicht genug: Im kommenden Schuljahr sollen
abermals 140 Posten gestrichen werden. Damit hat Wien als einziges
Bundesland Lehrer, welche der Bund nicht mehr finanziert, gestrichen.
Alle anderen Bundesländer haben die Kosten dafür aus den
Landesbudgets übernommen.
Die Folge von Personalmangel und Stundenkürzungen sind verheerende
Ergebnisse bei den PISA-Tests. Wien ist hier deutlich schlechter als
andere Bundesländer, Österreich insgesamt blamabel. Nur die Türkei,
Chile und Mexiko liegen innerhalb der OECD-Staaten in der
Lesekompetenz ihrer Schüler hinter den Werten aus Österreich. "Das
haben wir einzig und allein der roten Bildungspolitik zu verdanken",
kritisiert Nepp. Wer den Leistungswillen und die deutsche Sprache
derartig konsequent torpediert wie die Wiener SPÖ, der braucht sich
über derartige Lesetest-Ergebnisse nicht wundern. Der Test hat
bewiesen, dass jeder vierte Wiener Volksschüler in der vierten Klasse
kaum lesen kann. Wenn dann auch noch vermutet wird, dass beim letzten
Lesetest vermutlich geschummelt wurde, so muss das sofort und
lückenlos aufgeklärt werden.
Es darf nicht sein, dass in vielen Klassen weiter bis zu 90 % Schüler
sitzen, die nicht der deutschen Sprache fähig sind. Das hindert
erstens die österreichischen Schüler beim Lernen, da sich die Lehrer
nur mehr um die nicht deutschsprechenden Schüler kümmern können.
Zweitens ist die Sprache der wichtigste Schlüssel zu Integration. Wer
also unsere Sprache nicht lernen will und daher integrationsunwillig
ist, der muss in einer eigenen Klasse die deutsche Sprache so lange
lernen, bis er dem Regelunterricht folgen kann, so Nepp und sagt
erneut: "Erst Deutsch, dann Schule". (Schluss)paw
Rückfragehinweis:
Klub der Freiheitlichen, Pressestelle
Tel.: Tel.: (01) 4000 / 81 798
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