OTS0140 / 29.06.2011 / 11:45 / Channel: Politik / Aussender: Parlamentsklub des BZÖ
Stichworte: BZÖ / Bauten / Budget / Gemeinderat / Huber / Kitzbühel / Tirol


BZÖ-Huber zu BH-Kitzbühel: Millionen für Beamte - leere Taschen für die Menschen

Utl.: Bürgermeister und Land wollen 20 Mio. Euro für Beamtenpalast verschleudern


   Innsbruck (OTS) - "Die Kitzbühler sind zu Recht brennheiß und
erschüttert, denn ÖVP-Bürgermeister Dr. Klaus Winkler will am 4. Juli
ein unnötiges und teures Bauprojekt durch den Gemeinderat peitschen",
erklärt BZÖ-Tirol-Obmann NAbg. Gerhard Huber. Denn trotz 12,5 Mio.
Euro Schulden der Gemeinde sollen 20 Mio. Euro für einen Anbau der
Bezirkshauptmannschaft zum Fenster hinausgeworfen und damit ein
Kniefall vor dem Land vollzogen werden - Barrierefreiheit auf Geheiß
eines Bescheides des Bundesrechnungshofes laute der fadenscheinige
Vorwand für dieses Projekt. Huber: "Das ist typisch: Millionen für
die Beamten, aber leere Taschen für die Menschen." 
Die Verschwendungssucht und Abgehobenheit der ÖVP sei ein Faustschlag
ins Gesicht der Kitzbühler. Über die Köpfe der Menschen hinweg wolle
Winkler gemeinsam mit dem Land Tirol ein Millionengrab schaufeln,
einen "Beamtenpalast mit eigener Tiefgarage für neun (!)
Stellplätze." Der nächste öffentliche Parkplatz ist übrigens nur 100
Meter entfernt. "Das ist typisch ÖVP - nur ja keinen Schritt zu viel,
nur nicht mit den Menschen in Berührung kommen!", so Huber.  
"Für die Beamtenhochburg soll ein erst vor vier Jahren um eine Mio.
Euro errichteter Konzertsaal der Musikschule Marienheim abgerissen
werden und das denkmalgeschützte Gebäude Marienheim im Wert von 3
Mio. Euro wird ans Land verschenkt. Das ist kein Ausverkauf des
Kitzbühler Immobilien-Tafelsilbers, sondern Diebstahl an den
Bürgern!", kritisiert Huber. Zudem sollten im Zuge der vom BZÖ
geforderten Verwaltungsreform sämtliche 84 Bezirkshauptmannschaften
Österreichs abgeschafft und mit der Landesebene zu einer neuen
"Regionalverwaltung" fusioniert werden, erinnert Huber.
"Hunderte Kitzbühler haben gegen diesen schwarzen Anfall von
Größenwahn bereits bei Bürgerinitiativen, mit denen ich gemeinsam
kämpfe, unterschrieben und täglich kommen neue dazu", erklärt Huber.
"Wenn Bürgermeister Winkler diesen Beschluss am Montag mit seinen
schwarzen Gemeinderats-Vasallen tatsächlich in Gutsherrenmanier
durchbringt, dann gute Nacht Kitzbühel, dann herrschen bei uns bald
griechische Verhältnisse mit Verschwendungssucht. 
"Was passiert in Kitzbühel mit den Rechnungshofempfehlungen zum
Bürokratieabbau, zur Verwaltungsreform, kurz - zum Sparen?", fragt
der Tiroler BZÖ-Abgeordnete und liefert die passende Antwort: "Es
reicht endgültig - die Menschen haben "Genug gezahlt!"
Rückfragehinweis:
   BZÖ-Tirol/Pressestelle
	
							
												
							
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