• 28.06.2011, 17:03:43
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FPÖ-Frigo/Eisenstein: Wissenschaftsbericht 2010 verleugnet gekürzte Budgets

Werbung statt Wissenschaft ist gravierender Fehler

Wien (OTS/fpd) - Im Wissenschaftsbericht findet sich in vielen
Bereichen nichts über Budgetkürzungen. Dies kann allerdings
keinesfalls den Tatsachen entsprechen, so die beiden FPÖ-Wien
Gemeinderäte LAbg. Univ. Prof. Dr. Peter Frigo und Univ. Prof. Dr.
Herbert Eisenstein im Zuge der Rechnungsabschlussdebatte.

Die Wiener Uni ist im internationalen Ranking im Feld 91-100 weit
abgeschlagen von den amerikanischen Universitäten. So fehlen im
Budget der Wiener Medizinischen Universität derzeit 50 Millionen
Euro, sodass Planstellen nicht mehr nachbesetzt werden können und
auch Probleme wie die personelle Besetzung der Notfallambulanz
plötzlich evident werden, sagt Frigo.

Allerdings beträgt das Werbebudget der Stadt Wien für entbehrliche
Annoncen der einzelnen Ressorts alleine 80 Millionen Euro! Dieses
Geld wäre in der Wissenschaft sicher besser angelegt, meint
Eisenstein. Die Akademie der Wissenschaften musste aufgrund der
Sparmaßnahmen sogar Institute schließen. "Wir fordern daher ein
vermehrtes Investment in die Forschung", so Frigo und Eisenstein, die
zudem kritisieren, dass hunderte Vereine mit insuffizienten Mitteln
subventioniert werden, nur weil sie den Förderern politisch nahe
stehen. "Lieber wenige und gesunde Projekte als eine Vielfalt von
insuffizienten Förderungen", fordern die Mandatare.

Statt sinnlos Geld in Eigenwerbung zu investieren, müssen sofort
Mittel für die Zukunft der Forschung bereitgestellt werden, so die
beiden FPÖ-Gemeinderäte abschließend. (Schluss)paw

Rückfragehinweis:
Klub der Freiheitlichen, Pressestelle
Tel.: Tel.: (01) 4000 / 81 798

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