OTS0082   28. Juni 2011, 10:10

Rechnungsabschluss 2010 - SP-Lindenmayr: "Wiens fördert Mobilität und erhält Lebensqualität"


"Es war Mark Twain, der gesagt hat, eine gute
Rede habe einen guten Anfang und ein gutes Ende und beides solle
möglichst dicht beisammen liegen. Ein guter Rat, den vor allem die
FPÖ beherzigen sollte, die eine Beschränkung der Redezeit vehement
abgelehnt und danach nur langatmige, aber dennoch inhaltsleere Reden
von sich gegeben hat. Denn dann wäre das Fernsehen für die, von der
FPÖ geforderte Live-Übertragung vielleicht freiwillig geblieben. So
aber ist sogar das Testbild spannender", erklärte SP-Gemeinderat
Siegi Lindenmayr gestern in seiner Rede zum Rechnungsabschluss im
Wiener Gemeinderat. "In den 40 Minuten, die die FPÖ braucht, um
nichts zu sagen, legt eine Fußgängerin zwischen drei und fünf
Kilometern zurück bzw. gelangt man mit den Öffis vom Rathaus in die
SCS", betonte Lindenmayr.

Aktuelle Prognosen sagen, dass in wenigen Jahren 70% der
Erdbevölkerung in Städten leben werden, in Wien wird die
Einwohnerzahl in naher Zukunft auf knapp 2 Millionen ansteigen.
Darauf müsse sich Wien rechtzeitig vorbereiten. Dazu gehöre, die
Regeln des Zusammenlebens in allen Bereichen des täglichen Lebens
immer wieder neu zu definieren und zu überarbeiten. "Besonders in der
Verkehrspolitik gilt es, intelligente Lösungen zu finden, um die
bevorstehenden Herausforderungen bewältigen zu können", erklärte
Lindenmayr, der betonte: Die Verkehrspolitik in Wien sei seit vielen
Jahren vom Bemühen geprägt, Mobilität zu fördern und dabei der
Verkehrssicherheit und Lebensqualität, dem Gesundheitsschutz sowie
der Rücksichtnahme auf Umwelt- und Klimaschutz gerecht zu werden.
"Daher sieht der Masterplan Verkehr die Stärkung des öffentlichen
Verkehrs und die Steigerung des Radverkehrsanteil auf von 10% im Jahr
2015 vor", erklärte der Gemeinderat, der in Richtung ÖVP festhielt:
"Die U-Bahn nach Rothneusiedl kommt, allerdings erst dann, wenn sie
auch Sinn macht. Dasselbe gilt im Übrigen auch für den Ausbau der
U-Bahn ins niederösterreichische Umland. Wir verschließen uns dieser
Möglichkeit nicht, wenn Niederösterreich bereit ist, die gesamten
Kosten zu tragen."

Viel geschehen sei bereits beim Ausbau des Wiener Radwegenetzes: "Im
Jahr 1970 gab es in Wien ein elf Kilometer langes Radwegenetz, 1986
waren es 168 Kilometer und mit Ende des Jahres 2010 war das
Radwegenetz bereits 1190 Kilometer lang. Alleine im vergangenen Jahr
wurden in sechs Wiener Bezirken neue Radwege fertig gestellt",
erinnerte Lindenmayr.

Die Wiener Parkraumbewirtschaftung sei ein Erfolgsmodell und trage
über die Zweckwidmung ihrer Einnahmen dazu bei, neue
Park&Ride-Anlagen und Wohnsammelgaragen zu errichten, das
Ausbauprogramm des öffentlichen Verkehrs sowie die Förderung der
Verkehrssicherheit zu unterstützen und den Anteil des Radverkehrs zu
heben, betonte Lindenmayr abschließend. (Schluss) lok

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0082 2011-06-28 10:10 281010 Jun 11 DS10002 0431



SPÖ Wien Rathausklub Zur Pressemappe

Rückfragehinweis: SPÖ Rathausklub,
Presse
Mag. Louis Kraft
Tel.: (01) 4000-81 943
louis.kraft@spw.at
http://www.rathausklub.spoe.at

Fax: (01) 533 47 27-8192

Aussendungen von SPÖ Wien Rathausklub abonnieren: als RSS-Feed per Mail

Geokoordinaten: