• 28.06.2011, 08:46:31
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NÖ Christgewerkschafter gegen Sonntagsarbeit

Profitgier oder Werte und Lebenskultur

St. Pölten (OTS) - "Die Profitgier eines alternden
Einkaufszentrumbetreibers darf nicht zu Lasten der Arbeitnehmerinnen
und Arbeitnehmer gehen", stellte der Vorsitzende der NÖ
Christgewerkschafter, Alfred Schöls, fest.
"Nur damit der Besitzer sein Luxusleben, seine Traumreisen und
Opernballauftritte finanzieren kann, soll der arbeitsfreie Sonntag
geopfert werden", so Schöls.

Der gemeinsame arbeitsfreie Sonntag ist ein Zeichen, dass der
Mensch mehr ist als Arbeitskraft und Konsument.
Werte und Lebenskultur können sich nicht einfach über einen
finanziellen Abtausch ersetzen lassen.

Sonn- und Feiertage müssen grundsätzlich arbeitsfrei bleiben.
"Dass der Wirtschaftsminister ebenfalls in das gleiche Horn bläst wie
der Einkaufszentrumbetreiber, ist beschämend und zeigt nur, in welch
großer Abhängigkeit er sich von den Großkonzernen befindet", meinte
der FCG Vorsitzende.

"Für die Fraktion Christlicher Gewerkschafter steht der Mensch im
Mittelpunkt des Wirtschaftsgeschehens und nicht umgekehrt. Die
gesetzlich kollektivvertraglich geregelten Ausnahmebestimmungen für
bestimmte Berufsgruppen halten die Christgewerkschafter für
ausreichend", betonte Schöls.

Rückfragehinweis:
Gewerkschaft öffentlicher Dienst Niederösterreich
LS KR Harald Sterle
Tel.: 02742/35 16 16 / 13
mailto:[email protected]

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