• 27.06.2011, 15:53:33
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Brennpunkt Darmkrebs: Europas Patienten rufen zu verstärktem Handeln auf / Europas erste Patientenkonferenz zur Bekämpfung der tödlichen Krankheit erfreute sich größter Resonanz

London (ots) - Darmkrebspatienten aus ganz Europa werden noch lange
von der Patientenkonferenz "Colorectal Cancer Patient Conference",
die am Wochenende in Barcelona stattfand, profitieren: Mit knapp 200
Teilnehmern aus 27 Ländern vereinte die erste Konferenz ihrer Art
Darmkrebspatienten und Experten des gesamten Kontinents, damit sich
diese zu Prävention, Diagnose von und Therapiemöglichkeiten bei
Darmkrebs austauschen. Europas am schnellsten wachsende
Darmkrebspatienteninitiative europacolon veranstaltete die Konferenz
mit dem Ziel, die Teilnehmer zu motivieren, aktiv Aufmerksamkeit für
das noch immer tabuisierte Thema zu schaffen, offizielle
Untersuchungsprogramme zu etablieren sowie durch nationale Krebspläne
Therapiestandards zu verbessern und einen gleichwertigen Zugang zu
erstklassiger Pflege zu gewährleisten.

"Wir blicken stolz auf den unter den Konferenzteilnehmern
entstandenen Enthusiasmus zurück und sehen nun, wie diese eifrig in
ihren Ländern Veränderungen hinsichtlich der Prävention, Diagnose und
Behandlung von Darmkrebs anschieben möchten", freut sich Jola
Gore-Booth, Gründerin und Vorsitzende von europacolon. Gemeinsam mit
ihren Partnern WHO, LIVESTRONG und Global Colon Cancer möchte
europacolon ein stärkeres Engagement seitens der Regierungen
erwirken, damit diese notwendige Verbesserungen im Gesundheitswesen
anstoßen. "europacolon ruft Institutionen in ganz Europa dazu auf,
die Sicherstellung eines gleichen Zugangs zu bestmöglicher Behandlung
und Pflege aktiv voranzutreiben. Alle Staaten sollten dringend
nationale Krebspläne erstellen und offizielle Darmkrebs- Screenings
umsetzen", ergänzt Gore-Booth. Die jährlich stattfindende
interdisziplinäre Darmkrebsveranstaltung wurde intensiv von
Krebsexperten und relevanten Meinungsführern aus ganz Europa und den
USA unterstützt, unter ihnen das tschechische Mitglied des
Europäischen Parlaments Pavel Poc.

Darmkrebs ist in Europa mit über 400.000 Neuerkrankungen im Jahr noch
immer die zweithäufigste maligne Tumorart. Jährlich sterben mehr als
200.000 europäische Patienten daran. "Dabei kann Darmkrebs in vielen
Fällen vermieden werden und ist bei frühzeitigem Erkennen sogar gut
behandelbar", bestätigt der Medizinische Direktor von europacolon
Prof. Dr. Dr. Eric van Cutsem. "Es ist entscheidend, dass alle
Europäer präzise und verantwortungsvoll über die Krankheit informiert
werden. Denn eine gute Krebsbetreuung beginnt mit fundierten
Informationen", ergänzt die amerikanische Patientin Suzanne Lindley,
die ihre Darmkrebserkrankung erfolgreich besiegte und Mitbegründerin
von Beat Liver Tumors ist.

www.ipse.de/europacolon

www.europacolon.com

Rückfragehinweis:
Katrin Lewandowski
Tel. +49(30)288846-14
Email [email protected]

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