- 27.06.2011, 15:19:48
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Sicherheitsrisiko minimieren beim Wandern, Klettern und Biken
Woche der Freizeitsicherheit mit Schwerpunkt Bergsport
Hohenems (OTS/VLK) - Die heute, Montag, beginnende Woche der
Freizeitsicherheit (27. Juni bis 2. Juli) steht im Zeichen des
Bergsports. Neben Wandern haben sich auch das Klettern und
Mountainbiken zum Breitensport entwickelt, dadurch sind auch die
Unfallzahlen gestiegen. "Durch Information und Prävention wollen wir
den Freizeitsportlerinnen und -sportlern mehr Sicherheit in den
Bergen vermitteln", sagte Landesstatthalter Markus Wallner zum
Auftakt der Aktionswoche in Hohenems-Schuttannen.
Die Initiative Sichere Gemeinden hat in Zusammenarbeit mit den
Alpinorganisationen und weiteren Partnern verschiedene
Präventionsangebote entwickelt, um die bergbegeisterte Bevölkerung
anzusprechen. Wallner strich einmal mehr die bürgernahe und
unbürokratische Umsetzung der Sichere Gemeinden-Angebote hervor. "Das
ermöglicht einen leichten, unkomplizierten Zugang für Familien und
Jugendliche und trägt maßgeblich zur Effizienz der Aktionen bei", so
Wallner.
Jährlich werden in Vorarlberg rund 1.200 Menschen nach einem
Unfall beim Wandern, Klettern oder Biken im Spital behandelt werden.
"Hier ist im Wege der Prävention einiges möglich, das wollen wir
thematisieren", sagte Sichere Gemeinden-Geschäftsführer Franz Rein.
Ein Restrisiko könne letztlich nicht vermieden werden. "Wir können
und wollen nicht von allen Aktivitäten abraten, das ist Teil der
Lebensqualität", betonte Rein.
Die Ausrüstung der Bergsportlerinnen und -sportler ist meist gut,
oft werden aber die körperlichen Anstrengungen sportlicher Betätigung
in den Bergen unterschätzt, erläuterte der Ausbildungsleiter der
Vorarlberger Bergrettung, Wolfgang Bartl: "Wenn man zu wenig trinkt
oder zu lange in der Sonne unterwegs ist, kann es leicht zu
Kreislaufproblemen kommen."
Zum Programm, das in der Woche der Freizeitsicherheit verstärkt
beworben wird: Am Samstag, 2. Juli wird erstmals ein Schwerpunkttag
für Kletterbegeisterte in den Klettergärten in Schwarzenberg, Mäder
und Gaschurn-Partenen organisiert. Für Familien mit Kindern werden
Erlebniswochenenden in Alpenvereins- und Naturfreunde-Hütten
angeboten. Schulklassen der 5. und 6. Schulstufe nehmen an
Wandertagen mit Wanderführer teil. Und Gemeinden, Betriebe oder
Vereine, die ein Mountainbike-Techniktraining veranstalten bzw.
absolvieren wollen, werden von der Initiative Sichere Gemeinden durch
Vermittlung eines Trainers unterstützt.
Mehr dazu auf www.sicheregemeinden.at
Rückfragehinweis:
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