• 27.06.2011, 12:09:28
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FPK-Scheuch: Beschluss der ausverhandelten Ortstafellösung gut für Kärnten

Inzko als Diplomat und Repräsentant Österreichs unhaltbar

Klagenfurt (OTS) - "Wer den Bundespräsidenten, den Bundeskanzler,
den Außenminister und den Landeshauptmann von Kärnten zum Narren
hält, ist als Diplomat und Repräsentant Österreichs unhaltbar.
Offenbar zählen für Valentin Inzko weder Handschlag noch
Unterschrift, wenn er sogar jetzt noch, wenige Tage vor der
Abstimmung im Parlament und entgegen dem von ihm selbst
ausverhandelten Memorandum, noch glaubt, die Ortstafellösung
torpedieren zu müssen", erklärt FPK-Obmann DI Uwe Scheuch angesichts
des Verhaltens von Valentin Inzko und des Rates der Kärntner
Slowenen. Nach den aktuellen Wortmeldungen zweifle er, so Scheuch
weiter, ob überhaupt grundsätzlich Frieden zu diesem Thema möglich
und auch von allen Seiten erwünscht sei.

"Eine Lösung dieses Problems und ein nachhaltiger Friede würden dem
Land Kärnten so gut tun. Nur das zählt, nicht eine einzelne
Institution. Bei den Scharfmachern des Rates der Kärntner Slowenen
hat man aber den umgekehrten Eindruck. Da hat man sich vom Paulus zum
Saulus gewandelt", meint Scheuch. Zwei Drittel der Kärntnerinnen und
Kärntner würden die von Politik und Slowenenvertretern vereinbarte
Ortstafellösung unterstützen, diese sei daher in keinster Weise mehr
verhandelbar. "Inzko spricht nicht für Kärnten und auch nicht für die
slowenische Volksgruppe, sondern nur für sich selbst! Genau deshalb
waren die Volksbefragung und ihre überwältigende Mehrheit so wichtig.
Jetzt zeigt sich, wer will und wer will nicht", stellt FPK-Obmann
Scheuch mit Rückblick auf die Kritik an der Durchführung fest.

Wie wichtig die Zusammenarbeit der FPK mit der FPÖ sei, beweise in
diesem Zusammenhang auch die Tatsache, dass nicht die "vielgelobten
Grünen und Orangen das Zustandekommen des Beschlusses im Parlament
mit Verfassungsmehrheit garantieren würden, sondern die
Freiheitlichen", führt Scheuch weiter aus. Die Freiheitlichen hätten
von Anfang zwar hart, aber mit Handschlagqualität an der Lösung
gearbeitet und würden auch jetzt dazu stehen. "Die geplanten grünen
und orangen Abänderungsanträge, die zu weiteren Verzögerungen führen
würden, werden von FPK und FPÖ im Parlament sicher nicht unterstützt.
Der Beschluss muss jetzt so rasch wie möglich erfolgen. Und wir
stehen natürlich nach wie vor zur Lösung, weil sie gut für Kärnten
ist", schließt FPK-Obmann Scheuch.

(Schluss/le)

Rückfragehinweis:
Die Freiheitlichen in Kärnten - FPK
9020 Klagenfurt
Tel.: 0463/56 404

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