- 27.06.2011, 10:51:48
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Erwachsenenbildung maßgeblich für "Aktives Altern"
Graz (OTS) - "Magazin erwachsenenbildung.at" untersucht Rolle der
Erwachsenenbildung für gerechte Teilhabechancen im Alter
Die aktuelle, dreizehnte Ausgabe des Magazin erwachsenenbildung.at
titelt "Erwachsenenbildung als Faktor aktiven Alters". Im Fokus steht
die Frage, wie Erwachsenenbildung zur erfolgreichen Bewältigung der
dritten und vierten Lebensphase beitragen kann. Die Beiträge stammen
von hochkarätigen BildungstheoretikerInnen und -praktikerInnen wie
Franz Kolland, Solveig Haring und Christine Mitterlechner. Das
Magazin ist ab sofort kostenlos unter
www.erwachsenenbildung.at/magazin downloadbar und auch als
Druckversion zum Selbstkostenpreis von 17 Euro erhältlich.
Lernen und Bildung wesentlich für gesellschaftliche Teilhabe Älterer
Mehr als ein Fünftel der österreichischen Bevölkerung ist über 60
Jahre alt, die Lebenserwartung steigt kontinuierlich.
Erwachsenenbildung spielt eine wesentliche Rolle für die Gestaltung
eines "Aktiven Alterns", das durch die Teilhabe an gesellschaftlichen
Entwicklungen, Selbstbestimmung und hohe Lebensqualität
gekennzeichnet ist. Tatsache ist jedoch, dass die Teilnahme an
organisierter Bildung mit steigendem Lebensalter abnimmt. Das
Magazin, das sich als führendes Fachmedium von
ErwachsenenbildnerInnen für ErwachsenenbildnerInnen versteht, möchte
deshalb Handlungsfelder für die Erwachsenenbildung aufzeigen und den
Diskurs und die Vernetzung zum Thema anregen.
Ältere als Zielgruppe der Erwachsenenbildung bisher vernachlässigt
Wilfried Hackl, Koordinator des Magazins: "In der Erwachsenenbildung
haben wir uns bislang viel zu wenig mit dem Alter und dem Altern
auseinander gesetzt. Ältere wurden undifferenziert als SeniorInnen
angesprochen. Ältere Lernende befinden sich aber abhängig von
Faktoren wie Geschlecht, Bildungsstand, Einkommen,
Migrationshintergrund, Lebensraum usw. in höchst unterschiedlichen
Lebenssituationen. Was sie eint, ist, dass sich die Nützlichkeit von
Bildung in der Nacherwerbsphase nicht mehr über deren Verwertbarkeit
am Arbeitsmarkt, sondern über die Anschlussfähigkeit von Erlerntem in
der persönlichen Lebenswelt definiert."
Magazin bietet theoretischen Background und praktische Beispiele
Das Magazin zeigt die vielschichtigen Aspekte des Themas "Bildung und
Alter(n)" auf: Eine Einführung in das Thema bieten die namhaften
Wissenschafter Franz Kolland und Horst Siebert. Das positiv besetzte
Leitbild des "aktiven Alter(n)s", das auch im "Europäischen Jahr für
aktives Altern 2012" promoted werden wird, problematisiert Barbara
Pichler. Im Anschluss zeigen Jana Wienberg und Judith Czepek
"Ungleiche Teilhabechancen von der Wiege bis zur Bahre" auf. Mit den
Rahmenbedingungen und Strukturen, die eine Bildungsteilnahme im Alter
fördern, setzen sich Claudia Strobel, Bernhard Schmidt-Hertha und
Dieter Gnahs sowie Jens Friebe und Katrin Hülsmann auseinander. Olaf
Dörner, Peter Loos, Burkhard Schäffer und Christopher Wilke
dokumentieren anhand der Gruppendiskussion eines Fotos, wie
problematisch erfahrungsgebundene, stereotype Altersbilder sein
können. Mit didaktischen Grundsätzen des Lernens im Alter befasst
sich Anita Brünner.
Fünf Beispiele aus der Bildungsarbeit mit Älteren regen zur
Nachahmung an: Reinhard Ehgartner stellt Bibliotheken als Begleiter
aktiven Alters vor, während Solveig Haring die Wichtigkeit der
Vermittlung von Medien- und digitaler Kompetenz für ältere Frauen
unterstreicht. Frederick Schulz stellt das innovative eLearning
Projekt "LEA - Lernend Altern" für ältere Menschen mit
Mobilitätseinschränkungen vor, Manuela Vollmann beschreibt zwei
Lehrgänge des abz*austria für arbeitslose Frauen über 45. Doris
Bammer, Gert Lang und Almut Bachinger befassen sich mit der
Weiterbildung von Fach- und Führungskräften von Diensten und
Einrichtungen für ältere Menschen im Bereich Gesundheitsförderung.
Ein Porträt des noch jungen Berufsbildes "Geragoge/Geragogin" sowie
eine Vorstellung des 2009 gegründeten Berufsverbandes liefert
Christine Mitterlehner. Abgerundet wird die Ausgabe durch vier
Buchrezensionen zum Thema. Weitere, über das Magazin hinausgehende
Beiträge zum Themenkreis der Ausgabe wie ein Interview mit Elisabeth
Hechl, seniorenpolitische Grundsatzabteilung des BMASK, stehen unter
www.erwachsenenbildung.at/aktuell/nachrichten.php zur Verfügung.
Fachmedium, Online-Information und -Diskussion
Magazin erwachsenenbildung.at ist das Fachmedium für Forschung,
Praxis und Diskurs der österreichischen Erwachsenenbildung. Es wird
vom Bundesinstitut für Erwachsenenbildung, bifeb), gemeinsam mit dem
BMUKK dreimal jährlich herausgegeben. Alle eingereichten Artikel
werden einem Review der Fachredaktion unterzogen, die mit ExpertInnen
aus Wissenschaft, Praxis und Medien besetzt ist. Seit 2007 als
Online-Magazin betrieben, erscheint das Magazin seit 2009 auch als
gedruckte Publikation. Alle Artikel und Ausgaben des Magazin
erwachsenenbildung.at sind im PDF-Format unter
www.erwachsenenbildung.at/magazin kostenlos verfügbar.
Die nächste Ausgabe des Magazins im November 2011 wird sich mit
dem Nationalen Qualifikationsrahmen in Österreich (NQR)
auseinandersetzen.
Rückfragehinweis:
Magazin erwachsenenbildung.at c/o Institut EDUCON, Mag. Wilfried Hackl Bürgergasse 8-10/I, A-8010 Graz Tel.: +43 (0)316 71 95 08 E-Mail: [email protected] Gerne stellen wir Kontakt zu den AutorInnen des Magazin erwachsenenbildung.at her. Aktuelle, monatliche Informationen aus der Redaktion sowie die Ankündigung der aktuellen Magazin-Ausgabe dreimal im Jahr per Newsletter fordern Sie bitte an unter: [email protected] comm:unications, Agentur für PR, Events & Marketing Nina Weiß Liechtensteinstraße 12/9, 1090 Wien Tel.: + 43 (0)1 315 14 11-42, E-Mail: [email protected]
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