• 26.06.2011, 10:00:31
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"StartWien": Integrationsprogramm weiter auf Erfolgskurs

Frauenberger: "'StartWien' ist der Grundstock, damit das Zusammenleben in Wien gut funktioniert"

Wien (OTS) - "StartWien", das Wiener Programm zur
Integrationsbegleitung von NeuzuwanderInnen erfreut sich
ungebrochenen Zulaufs. Seit Oktober 2008 haben 7.520 Personen an den
freiwilligen Integrationsmaßnahmen der Stadt Wien teilgenommen. Das
Wiener Vorzeigeprojekt wurde 2010 mit dem "Österreichischen
Integrationspreis" und dem "ESIS - europäischen
Sprachinnovationssiegel" ausgezeichnet.

Rascher Einstieg in Deutschkurs und in den Arbeitsmarkt

Im Rahmen von "StartWien" erhalten NeuzuwanderInnen ein
Startcoaching. Bei dieser Erstberatung in der Muttersprache ab
Einwanderung geht es primär darum, den richtigen Deutschkurs zu
finden und einen raschen Einstieg in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen.
Fixer Bestandteil von "StartWien" sind weiters der "Wiener
Bildungspass" inklusive Sprachgutscheine sowie Info-Module zu
wichtigen Themen, wie Wohnen, Bildung und Zusammenleben. Die
Informationsveranstaltungen finden jeden zweiten Samstag im Monat in
der VHS-Favoriten statt. Dazu Integrationsstadträtin Sandra
Frauenberger: "Mit "StartWien" ist der Grundstock gelegt, dass alle,
die neu nach Wien kommen, so rasch als möglich Deutsch lernen, in
unserer Stadt Fuß fassen und sich erfolgreich integrieren."

"StartWien": besonders hohe Teilnahme von ZuwanderInnen aus
der Türkei

Allein im Jahr 2010 haben an "StartWien" 2.467 Personen, das sind
90 Prozent aller nach Wien neu Zugewanderten, teilgenommen. Im ersten
Halbjahr 2011 waren es 1.567. Dabei liegen aus der Türkei Zugezogene
mit 96 Prozent an der Spitze, gefolgt von Philippinen mit 95 Prozent
und Chinesen mit 93 Prozent.

Frauenberger: "Wollen in Wien die besten Hände und Köpfe"

"Ein sehr großer Prozentsatz der neu Zugewanderten ist
hochqualifiziert und hat ein hohes Interesse am Aufschwung der Stadt
beizutragen. Als Stadt haben wir die Verantwortung, dieses Potenzial
so schnell wie möglich zu nützen," so Frauenberger. Qualifizierte
Zuwanderung ist, wie kürzlich auch von der Zuwanderungskommission
bestätigt, notwendig, damit Wien sich wirtschaftlich weiter
entwickeln und international erfolgreich sein kann. Frauenberger:
"Die Vielfalt an Fähigkeiten und Kompetenzen gerade auch der jungen
Menschen, egal ob hier schon länger ansässig oder zugewandert, sind
für die Zukunft unserer Stadt unverzichtbar. Wir richten unsere
Strategien daher darauf aus, damit sich die besten "Hände und Köpfe"
für Wien entscheiden."

Ausweitung auf EU-BürgerInnen - wichtiger Schritt in
Vorbereitung auf Arbeitsmarktöffnung

Da, wie auch die ExpertInnen der Wiener Zuwanderungskommission
bestätigen, die Migration aus den EU-Staaten weiter zunehmen wird,
wurde "StartWien" im Jänner dieses Jahres auf alle EU-Staaten
erweitert. "Das war auch ein wichtiger und notwendiger Schritt in
Vorbereitung auf die Arbeitsmarktöffnung im Mai", wie die Wiener
Integrationsstadträtin betont.

Hitliste: Infomodul "Arbeit", gefolgt von "Zusammenleben"

Nicht nur der Spracherwerb oder Informationen sowie zum
Arbeitsmarkteinstieg sind entscheidend für neu Zugewanderte. Wichtig
für einen guten Start in Wien ist gerade auch das Wissen um die
Spielregeln des Alltags, die ebenfalls gezielt im Rahmen von
"StartWien" vermittelt werden. Damit soll von Beginn an verhindert
werden, dass aus kulturellen Missverständnissen Spannungen im
Zusammenleben entstehen.

Die Hitliste der meistbesuchtesten Infomodule zeigt, dass genau
diese Themen auch den Neuzuwandernden besonders wichtig sind: So
liegt gemessen an der BesucherInnenzahl das Infomodul "Arbeit" an
erster Stelle, gefolgt vom Modul "Zusammenleben".

"Die Menschen wollen einen guten Einstieg in einen Job und sie
sind daran interessiert, mit den WienerInnen gut zusammenzuleben -
das und die gemeinsame Sprache sind die wichtigsten Voraussetzungen
für einen erfolgreichen Integrationsweg jeder/jedes einzelnen.
"StartWien" ist jedenfalls ein Meilenstein auf dem Weg zu unserem
integrationspolitischen Ziel, das lautet: Alle WienerInnen sollen in
Vielfalt respektvoll zusammenleben und eine gemeinsame Sprache
sprechen, getragen von einer klaren Haltung gegen Rassismus und
Fremdenfeindlichkeit", so Frauenberger abschließend. (schluss) gph

Bildmaterial zu dieser Aussendung ist unter
www.wien.gv.at/pressebilder abrufbar.

Rückfragehinweis:
Büro Stadträtin Sandra Frauenberger
Mediensprecherin Gabriele Philipp
Tel.: +43 1 4000 81295
mailto:[email protected]

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