LR Anschober: Erstes Pumpspeicherkraftwerk in OÖ schon nächste Woche in Verhandlung
Das ist die Energiewende in OÖ: Energieeinsparung, Erneuerbare, intelligente Netze, Speicher.
Linz (OTS) - Insgesamt vier Pumpspeicherprojekte, davon eines an
der Grenze zwischen Bayern und Oberösterreich bei Jochenstein, sind
in Oberösterreich in Vorbereitung. Das Projekt bei Molln ist
inzwischen am weitesten voran geschritten: schon ein dreiviertel Jahr
nach Einreichung des Projektes wird kommenden Montag und Dienstag die
mündliche Verhandlung durchgeführt. Energie-Landesrat Rudi Anschober:
"Sieht die Behörde die Fragen geklärt und das Projekt als
umweltverträglich, könnte sehr rasch ein Bescheid erfolgen.
Oberösterreichs Behörden arbeiten also auch bei schwierigen und
komplexen Projekten rasch und unbürokratisch. Das hat sich auch bei
Projekt des nächsten Wasserkraftwerkes an der Traun gezeigt, das den
positiven UVP-Bescheid nach nur sieben Monate Verfahrensdauer
erhalten hat."
Grundsätzlich unterstützt der Energielandesrat Pumpspeicherkraftwerke
in OÖ, falls die Standorte umweltverträglich sind. Dabei wird auch
eng mit den Antragstellern kooperiert. LR Anschober begrüßt daher
auch, dass das Projekt Riedl bei Jochenstein nun abgeändert wurde und
nun die Ableitung in den Stausee erfolgen soll, um die Auswirkungen
stromabwärts deutlich zu verringern und die entsprechenden
Forderungen Oberösterreichs zu erfüllen.
Anschober abschließend: "Gerade durch den deutschen Atomausstieg sind
die letzten Gegenargumente gegen Pumpspeicherkraftwerke entschärft,
falls der jeweilige Standort umweltverträglich ist. Oberösterreich
benötigt derzeit ein derartiges Kraftwerk für den Eigenbedarf und
mehr beim geplanten zügigen Ausbau der erneuerbaren Energie.
Oberösterreich wird mit mehreren Projekten aber auch eine wichtige
Rolle als grüner Akku im Rahmen der Energiewende in Mitteleuropa
spielen."
Mag. Rudi LEO,
Pressesprecher,
Tel: +436648299969,
rudi.leo@ooe.gv.at,
Promenade 37,
4020 Linz,
www.anschober.at















