- 24.06.2011, 12:17:46
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Spindelegger: "Donauraum als EU-Priorität verankert"
EU-Gipfel nimmt Strategie für den Donauraum an - Außenminister Österreichs, der Slowakei und Ungarns unternehmen am Samstag Radtour an der Donau
Wien (OTS) - "Das ist ein schöner Erfolg für alle Anrainerstaaten
der Donau. Erstmals seit 1989 gibt es jetzt eine strukturierte, auf
Dauer angelegte Zusammenarbeit im Donauraum, die auch jene Staaten
umfasst, die nicht oder noch nicht Mitglieder der EU sind. Mit der
Annahme der EU-Strategie wird die Basis geschaffen für eine
gesamthafte Politik, die die Donau nicht nur als Verkehrsweg, sondern
auch als Lebens-, Wirtschafts- und Kulturraum versteht", erklärte
heute Außenminister und Vizekanzler Michael Spindelegger in Reaktion
auf die Annahme der Strategie der Europäischen Union für den
Donauraum durch den Europäischen Rat.
"Was als österreichisch-rumänische Initiative begann, ist nun als
eine Priorität der Europäischen Union verankert. Das wurde möglich,
dank der engen Zusammenarbeit zwischen den Donaustaaten, aber auch
dank eines gut abgestimmten Engagements zwischen Bund, Ländern und
Gemeinden in Österreich", so der Außenminister weiter.
Für die Finanzierungsperiode 2007-2013 stehen für den gesamten
Donauraum bis zu 100 Mrd Euro an EU-Förderungen zur Verfügung. Von
den 11 Prioritätsbereichen der Donauraum-Strategie wird Österreich in
dreien die Koordinationsaufgabe übernehmen: Schifffahrt, Förderung
von Humanressourcen und Stärkung der institutionellen Kapazitäten.
"Die erheblichen Ressourcen, die für die Region aus diversen
EU-Förderprogrammen zur Verfügung stehen, können jetzt effizienter
eingesetzt werden. Auch in der nun beginnenden Umsetzungsphase wird
die Strategie eine deutliche rot-weiß-rote Handschrift tragen",
betonte Spindelegger.
Aus Anlass der Annahme der Donaustrategie durch die EU wird
Außenminister Spindelegger morgen (Samstag, 25.6.2011) gemeinsam mit
dem Außenminister der Slowakei, Mikulá Dzurinda, und dem
Außenminister Ungarns, János Martonyi, eine Radtour entlang der Donau
unternehmen. Die Radtour beginnt um 10 Uhr am Dreiländerbrunnen in
Berg und führt dann über Bratislava bis zum slowakisch-ungarischen
Grenzübergang Rusovce/Rajka, wo sie um zirka 13 Uhr endet.
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
Presseabteilung
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