• 22.06.2011, 22:00:58
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  • OTS0301 OTW0301

Strategiepapier von Aufsichtsrat abgesegnet

Entscheidung beim Strategieprozess der FH Kärnten. Technische Studiengänge übersiedeln von Klagenfurt nach Villach. Feldkirchen ist ab 2015 kein FH-Standort mehr.

Klagenfurt (OTS) - Im Herbst des vergangenen Jahres wurde auf
Basis einer Untersuchung durch das Institut für höhere Studien (IHS)
ein Strategieprozess gestartet. Wie zuletzt auch der für die
Genehmigung und Qualitätssicherung der FH-Studiengänge
verantwortliche Fachhochschulrat forderte, sollen thematisch
verwandte Studienbereiche konzentriert und die Standorte insgesamt
reduziert werden.
Ziel des Strategieprozesses ist es, die Voraussetzungen für die
langfristige Entwicklung des Bildungs- und Innovationsstandortes
Kärnten zu schaffen, die Qualität der FH in Lehre und Forschung
weiter zu steigern und die Kosten zu senken. Von der Hochschulleitung
ausgearbeitete Konzepte bzw. Standortkonfigurationen wurden mit dem
Aufsichtsrat in Sitzungen im März und Mai diskutiert.

Bei der Sitzung vom 22. Juni einigte sich nun der Aufsichtsrat nach
genauer Prüfung auf die zukünftige Entwicklungsstrategie. Kernaspekte
der neuen Struktur sind die inhaltliche Fokussierung von derzeit 9
auf 4 Studienbereiche, nämlich Engineering & IT, Wirtschaft &
Management, Gesundheit & Soziales sowie Bauingenieurwesen &
Architektur.

Auswirkungen der neuen Organisationsstruktur

Die neue Organisationsstruktur bedeutet eine vollinhaltliche
Aufrechterhaltung des Studienangebotes, aber die Schaffung von
inhaltlichen Schwerpunkten an Standorten, um Effizienzpotenziale zu
heben, die Kosten je Studierenden weiter zu senken und die Qualität
in Lehre und Forschung weiterzuentwickeln.

Die technischen Studiengänge werden in Villach konzentriert. Der
Standort Villach der FH Kärnten hat sich in den letzten Jahren als
Technik-Standort positioniert, sämtliche Entwicklungen, wie zum
Beispiel die Errichtung des Laborzentrums, der "Science and Energy
Labs", haben hier stattgefunden. Der Bereich Gesundheit & Soziales
wird im Umfeld des Klinikums, also in Klagenfurt angesiedelt und mit
den bereits laufenden Studiengängen der medizinisch-technischen
Dienste gebündelt. Somit ergeben sich auch eine klare Profilbildung
und ein Mehrwert für die Standortstädte. Damit werden in Österreich
erstmals Kompetenzzentren geschaffen, die nationale und
internationale Strahlkraft haben.

Für den Studienbereich Bauingenieurwesen & Architektur, der am
Standort Spittal angesiedelt ist und für den Bereich Wirtschaft am
Standort Villach sieht der Strategieprozess einen Verbleib und eine
Weiterentwicklung an den jeweiligen Standorten vor.

Zeitplan 2012 - 2015

In Feldkirchen läuft der Mietvertrag für das FH-Gebäude noch bis zum
Jahr 2015, die FH wird den Vertrag bis zu diesem Zeitpunkt voll
erfüllen und wird auch aktiv bei der Ausarbeitung eines alternativen
Nutzungskonzepts mitarbeiten. Gleichzeitig wurde eine Aufforderung an
die Landesregierung gerichtet, ehestens für eine Ersatzlösung für die
freigewordenen Flächen, besonders für Feldkirchen, Sorge zu tragen.

Die Vorbereitungen bei den Studienplänen starten sofort, nach
Freigabe durch den Fachhochschulrat sollen erste inhaltiche
Umstellungen ab dem Wintersemester 2012 erfolgen. Ende 2015 soll der
Prozess abgeschlossen sein. "Mit diesem Prozess werden langfristig
die Voraussetzungen für eine Weiterentwicklung des Bildungsstandortes
Kärnten gesichert und die FH Kärnten ist damit weiterhin Garant für
die Ausbildung von Top-Arbeitskräften für die Kärntner Wirtschaft",
betont Aufsichtsratsvorsitzender DI Jörg Freunschlag.

Rückfragehinweis:

Mag. (FH) Petra Bergauer
   Leitung Öffentlichkeitsarbeit/Marketing
   
   Fachhochschule Kärnten
   gemeinnützige Privatstiftung
   
   Villacher Straße 1,
   9800 Spittal an der Drau
   T: +43 (0)5/90500-9700
   M: +43 (0)676/890159700
   F: +43 (0)5/90500-9810
   [email protected]
   www.fh-kaernten.at

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