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OTS0179   22. Juni 2011, 13:09

FP-Huber: Aufsteigen mit drei "Fünfern" ist bildungspolitischer Schwachsinn

Freiheitliche sehen Qualität der höheren Schulen gefährdet


LAbg. Ing. Martin Huber, Bildungssprecher der
FPNÖ, lehnt das geplante Reformpaket "Aufsteigen mit 3 Nicht
genügend" entschieden ab.

"Dieses Reformpaket ist vollkommener bildungspolitischer
Schwachsinn. Es kann doch nicht sein, dass Schüler höherer Schulen
mit bis zu drei "Fünfern" einfach so in die nächste Klasse aufsteigen
können und Hauptschüler weiterhin nach dem bisherigen System ein Jahr
wiederholen müssen. Außerdem frage ich mich, wie beispielsweise ein
Oberstufen-Gymnasiast, der in Deutsch, Mathematik und Englisch
negativ beurteilt wurde, in der nächsten Klasse sowohl den neuen
Lehrstoff erlernen als auch jenen des Vorjahres wiederholen soll. Den
Irrwitz dieses Reformpaketes zeigt auch die Tatsache, dass für
Schüler der Unterstufe das "Sitzenbleiben" weiterhin gilt, wogegen
man in der Oberstufe, wo die Vorbereitung auf ein Hochschulstudium
erfolgt, mit 3 Fünfern aufsteigen kann", so LAbg. Huber. Immerhin
sollten gerade die Absolventen höherer Schulen einmal die
Bildungs-Elite darstellen.

Der Abgeordnete sieht im Falle einer Umsetzung dieses
Reformvorschlages auch die Qualität der höheren Schulen gefährdet.

"Wir können in NÖ stolz auf unsere höheren Schulen und
Hauptschulen sein, denn dort genießen unsere Jugendlichen eine
äußerst hochwertige Bildung. Wenn man aber all jene Schüler, die im
Zeugnis bis zu drei "Fünfer" stehen haben, einfach so in die nächste
Klasse aufsteigen lässt, wird die Qualität unserer höheren Schulen
massiv darunter leiden und die Hauptschulen weiter abgewertet. Uns
Freiheitlichen ist aber die gute Ausbildung unserer Jugend zu
wichtig, als dass man auf ihrem Rücken groteske Versuche durchführt,
denn die Jungen sind unsere Zukunft!", erklärt Huber abschließend.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0179 2011-06-22 13:09 221309 Jun 11 FKN0001 0274



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