- 22.06.2011, 12:55:38
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FPÖ-Klubklausur: Mahdalik fordert 3.500 zusätzliche Parkplätze
Nummerntafeln und Pflichtversicherung für Radfahrer
Wien (OTS) - Verkehrsstadträtin Vassilakou macht noch schwächere
Politik als ihr SPÖ-Vorgänger Schicker, was gar keine so leichte
Übung ist, bemerkt FPÖ-Verkehrssprecher LAbg. Toni Mahdalik. Sie
gefällt sich etwa in der Rolle der Holzfällerin beim sinnlosen 8 Mio.
Euro-Ringradweg-Neu und bringt die Nahversorgung durch gezielte
Parkplatzvernichtung wie etwa in der Währinger Straße mit Vorsatz um.
Kaum im Amt, ist die auffällig reisefreudige Stadträtin auch schon
wieder rücktrittsreif.
Die insgesamt mehr als 5.000 in den letzten Jahren durch Rückbauten
und zum Teil sinnlose Radwege vernichteten Parkplätze verursachen
längere Fahrten bei der Parkplatzsuche, mehr Lärm sowie zusätzlichen
Abgasausstoß und Feinstaub. Diese Verkehrspolitik ist pervers und
schadet sowohl Umwelt als auch Wirtschaft, sagt Mahdalik und fordert
die Schaffung von 3.500 neuen Parkplätzen bis 2015.
In diesem Zusammenhang fordert Mahdalik endlich auch Pflichten statt
nur Rechte für Radfahrer, die ja als vollwertige Verkehrsteilnehmer
behandelt werden wollen und immer neue Millionen für den Radwegbau
fordern. Nummerntafeln für jedes Fahrrad nach Schweizer Vorbild sowie
Versicherungspflicht für jeden Radfahrer gehören ebenso zum
FPÖ-Forderungskatalog wie der Baustopp für die gefährlichen
gemischten Rad- und Fußwege und Mehrzweckstreifen.
Dem Bau von Schnell-Straßenbahnen, die seit langen Jahren durch die
Diskussionen geistern und nie realisiert wurden, erteilte Mahdalik
eine Absage. Wir müssen Nägel mit Köpfen machen und die U-Bahnen bis
nach Niederösterreich verlängern, wobei eine 50%-Beteiligung unseres
Nachbarbundeslandes festgeschrieben werden muss.
Zudem darf der Bau der S 1 (Nordostumfahrung) von SPÖ und Grünen
nicht auf 2016 verschoben werden, nur um einen Koalitionskrach zu
vermeiden. Auch die Verlängerung der A-23 zur Seestadt Aspern darf
nicht wie von SPÖ und Grünen als reine Erschließungsstraße mit
eingebautem Stau geplant sondern muss als Spange von der A-23 in
Hirschstetten zur S 1 realisiert werden, betont Mahdalik.
(Schluss)otni
Rückfragehinweis:
FPÖ-Wien
4000/81747
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