Arbeitsmarktöffnung - Hundstorfer: 8.700 zusätzliche Arbeitskräfte seit 1. Mai
Gleichzeitig 30.000 Arbeitslose weniger zwischen 1. und 31. Mai
Wien (OTS/SK) - Sozialminister Rudolf Hundstorfer sagte am Montag
beim Abschluss einer Betriebsrätekonferenz zur Arbeitsmarktöffnung in
Wien, dass seit 1. Mai etwa 8.700 zusätzliche Arbeitskräfte nach
Österreich gekommen sind. Gleichzeitig betonte der Minister, dass es
im Zeitraum zwischen 1. und 31. Mai nominell 30.000 Arbeitslose
weniger gab und die Beschäftigungszahl mit über 3,4 Millionen
Beschäftigten nach wie vor auf einem Rekordhoch ist. "Ja, es sind
Menschen nach Österreich gekommen, aber nicht wie von bestimmten
politischen Mitbewerbern behauptet eine Million Menschen am 1. Mai",
so Hundstorfer. Es habe sich gezeigt, dass die Integration am
österreichischen Arbeitsmarkt möglich ist, jetzt gehe es darum, dass
die Rechtsdurchsetzung auch mit den Nachbarländern funktioniert,
sagte der Sozialminister. ****
Hundstorfer betonte, dass man die Sorgen und Ängste der Menschen
ernst nehmen und den Arbeitsmarkt auch weiterhin sehr genau
beobachten müsse. Dort, wo sich längerfristige Entwicklungen
abzeichnen, etwa bei der Arbeitskräfteüberlassung, müsse man wachsam
sein und versuchen, aktiv gegenzusteuern. "Das gemeinsame Europa ist
für uns Österreicherinnen und Österreicher eine tolle Sache. Wir
haben sehr viel davon profitiert. Aber wir müssen mit den Sorgen
umgehen und versuchen, Europa gemeinsam progressiv gestalten", sagte
Hundstorfer.
Die Konferenz in Wien war der Abschluss der vierteiligen
Betriebsrätekonferenz "arbeitsmarktöffnung.at", die bereits in Linz,
Graz und Salzburg stattfanden. Im Zentrum des Interesses stand die
Einhaltung des Gesetzes gegen Lohn- und Sozialdumping und die
Tätigkeit der kontrollierenden Organe. An die Betriebsrätinnen und
Betriebsräte, die an der Konferenz teilgenommen haben, appellierte
der Minister, die wichtigen Informationen, die sie im Laufe der
Konferenz gewonnen haben, in den Betrieben weiterzugeben. "Die
politischen Mitbewerber können nur dort punkten, wo wir die Menschen
in Unwissenheit lassen", sagte Hundstorfer. (Schluss) pl/mb
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