- 20.06.2011, 10:15:32
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Becker: e-Medikation darf nicht an Umsetzungsfehlern scheitern!
Wenn System-Teilnehmer die Umsetzung blockieren, darf man sich nicht über mangelnde Anmeldezahlen wundern.
Wien (OTS) - "Die e-Medikation ist und bliebt ein wichtiger
Schritt hin zu mehr Patientensicherheit und Transparenz im
Gesundheitssystem. Jetzt müssen schnell die Umsetzungsfehler im
Pilotprojekt behoben werden. Und jene, die das gesamte Projekt
weiterhin blockieren, müssen vom zuständigen Minister motiviert
werden. Fakt ist: Hier geht es um Patientensicherheit, um das
Vermeiden tausender Todes- und Krankheitsfälle aufgrund von Doppel-
und Fehlmedikationen und ganz nebenbei auch um Transparenz und
Effizienz im Gesundheitssystem", erklärt Heinz K. Becker,
Generalsekretär des Österreichischen Seniorenbundes, der schon seit
Jahren intensiv für die dringend nötige Einführung der e-Medikation
kämpft.
"Viele unserer Mitglieder in den Pilot-Regionen haben vergebens
versucht, bei ihren Ärzten Informationen dazu zu erhalten, wo und wie
sie an dem für sie so interessanten Projekt teilnehmen können. Leider
sind die Rückmeldungen ärgerlich und enttäuschend: Zumeist wurde so
getan, als wüsste man nichts oder als berge die Teilnahme am Projekt
Risiken für die Patienten. Das ist inakzeptabel und rasch
abzustellen", so Becker weiter.
"Und natürlich sind nun auch Rückschlüsse aus den ersten
Test-Erfahrungen zu ziehen. Für uns liegt beispielsweise eines auf
der Hand: Wenn ich die Informationen nicht flächendeckend zu den
Betroffenen bringe, wenn ich die ganze Sache so kompliziert gestalte,
dass man als Druchschnittspatient bei der zweiten Zeile "aussteigt",
dann darf man sich über die geringe Teilnahme nicht wundern", so
Becker abschließend.
Rückfragehinweis:
Österreichischer Seniorenbund, Susanne Kofler,
Tel.: 0650-581-78-82; mailto:[email protected]
www.seniorenbund.at
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