- 18.06.2011, 11:41:36
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Khol: Europaweit gegen Lebensmittel- und Treibstoffspekulation kämpfen!
Aktuelle Teuerung für Senioren kaum mehr zu bewältigen!
Wien (OTS) - "Die in Österreich und Europa weiterhin sehr hohe
Inflation hat Experten zufolge unter anderem einen Grund: Die rasant
gestiegene internationale Spekulation auf Nahrungsmittelrohstoffe.
Hinzu kommt eine ähnliche Entwicklung an den Treibstoffmärkten. Dies
führt dazu, dass besonders Österreichs Seniorinnen und Senioren die
aktuellen Teuerungsraten kaum mehr verkraften können. Der
Österreichische Seniorenbund wird daher durch seinen
Europaabgeordneten, Generalsekretär Heinz K. Becker, umgehend prüfen
lassen, welche Schritte auf europäischer Ebene rasch gesetzt werden
können. Denn eines ist klar: Der internationalen Spekulation kann und
muss man auf europäischer Ebene den Kampf ansagen", erklärt Dr.
Andreas Khol, Bundesobmann des Österreichischen Seniorenbundes.
"Abgesehen von den Schritten auf Europaebene, zu denen sicher auch
gehört, dass die Europäische Zentralbank durch ihre Geldpolitik
Schritte zur Senkung der Inflation zu setzen hat, muss in Österreich
selbst auch der Konsumentenschutzminister tätig werden. Die Frage,
warum in Deutschland dieselben Lebensmittel so viel billiger sind als
in Österreich, muss zum Schutze der Konsumenten nämlich dringend
beantwortet werden", sieht Khol auch Handlungsbedarf für Österreichs
Innenpolitik.
"Jedenfalls müssen rasch Maßnahmen gesetzt werden. Dabei geht es
nicht nur um die - vor allem für Seniorinnen und Senioren - zunehmend
untragbare Preissituation. Es geht natürlich auch um die nächsten
Pensionsanpassungen. Das Gesetz schreibt bekanntlich vor, dass für
die Anpassung der Durchschnitt der VPI-Werte von August 2010 bis Juli
2011 zu erfolgen hat. Und dieser Wert liegt nun schon bei fast 2,5%,
nach dem Preisindex für Pensionistenhaushalte (PIPH) sogar schon fast
bei 2,7%. Ein effektiver und vor allem schneller Aktionsplan zur
Senkung der Inflationsraten ist daher auch entscheidender Beitrag zu
einem nachhaltig finanzierbaren Pensionssystem", betont Khol
abschließend.
Rückfragehinweis:
Österreichischer Seniorenbund, Susanne Kofler
Tel.: 0650-581-78-82
mailto:[email protected]; www.seniorenbund.at
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