• 17.06.2011, 18:00:57
  • /
  • OTS0294 OTW0294

Neues Volksblatt - "Hilfe" von Michael KALTENBERGER

Ausgabe vom 18. Juni 2011

Linz (OTS) - Kinderspielplätze werden nach Anrainerbeschwerden
über den Lärm gerichtlich geschlossen, aber Hundegekläff muss
toleriert werden.
Läuft da nicht etwas schief in der Gesellschaft?
Der deutsche Bundestag meint, ja, und hat einstimmig ein Gesetz
beschlossen, dass Kinderlärm von Spielplätzen toleriert werden muss.
Man muss sich das vorstellen: Da haben wir ohnehin viel zu wenig
Kinder, so wenig, dass Europa ohne Zuzug aussterben würde, und dann
muss ein Gesetz her, dass wir die wenigen Kinder, die wir noch haben,
aushalten müssen. Aber die Pensionen von denen, die sie heute am
liebsten in den Wohnungen einsperren würden, dürfen die Kinder später
dann schon zahlen!
Nun kann man sagen, das sei ein Privatproblem zwischen
ruhebedürftigen Erwachsenen und schreienden Kindern. Stimmt nicht!
Denn die zunehmende Kinderfeindlichkeit in der Gesellschaft birgt
auch die Gefahr, dass die Politik darauf reagiert, nämlich durch
Rücknahme der Familienförderungen. Das Geld ist knapp und gespart
wird dort, wo am wenigsten Aufruhr zu erwarten ist.
Tatsache ist aber, dass die Familien steuerlich gegenüber den
Kinderlosen arg benachteiligt sind, was rasch korrigiert werden muss.
Die Familien brauchen mehr Hilfe vom Staat, nicht we-
niger!

Rückfragehinweis:
Neues Volksblatt, Chefredaktion
Tel.: 0732/7606 DW 782
mailto:[email protected]
http://www.volksblatt.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NVB

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel