• 16.06.2011, 15:14:21
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SP-Krotsch an FP-Schock: Teuer kommt uns ganz besonders das FPÖ/FPK-Kärnten

Krotsch: "Wien am besten von allen Ländern durch die Krise gekommen"

Wien (OTS/SPW-K) - "Die heutigen Aussagen von Klubobmann Schock
zum Rechnungsabschluss und zur Finanzentwicklung der Stadt sind
höchstens peinlich. Ist es doch die blaue Miss- und
Günstlingswirtschaft, die seit Jahren für alle Wienerinnen und Wiener
deutlich sichtbar ist. Haben Sie das Kärntner Hypo-Desaster schon
komplett vergessen, Herr Schock? Für dieses Desaster hätte die
Republik ganze Reisebürokonzerne mit Milliardensummen erwerben
können. Oder wie wär's mit der schwarz-blauen Privatisierungspleite
bei der Austria Tabak in Hainburg, die jetzt hunderte Menschen um den
Arbeitsplatz gebracht hat? Oder können sie etwas zu den blauen
Leistungen rund um den Buwog-Verkauf sagen, Herr Schock? Wie viele
Millionen wurden auf der Wörthersee-Bühne versenkt? Waren es nicht
blaue Finanzlandesräte, die den Kärntner Haushalt über Jahre
heruntergewirtschaftet haben und Schuldenberge - und all das ganz
ohne jede Krise, sondern in der absoluten Hochkonjunktur - angehäuft
haben?", so die stellvertretende Vorsitzende des Finanzausschusses im
Wiener Gemeinderat, SP-Gemeinderätin Mag.a Nicole Krotsch in Richtung
der Verschleierungstruppe Wiener FPÖ.

"Die Lügen der FPÖ gehen munter weiter, wahr ist aber vielmehr:
Erstens, die Fremdmittelaufnahme in Schweizer Franken haben der Stadt
in den letzten zehn Jahren zusätzliche Zinsen in Höhe von 220 Mio.
Euro erspart. Zweitens, Wien legt beim Gebührenhaushalt der Stadt
einen Zuschuss von 600 Mio. Euro drauf, Jahr für Jahr - denn so hoch
ist die Unterdeckung bei den Gebühren. Drittens, Wien ist später von
der Krise getroffen worden und kommt jetzt am Arbeitsmarkt auch
später aus der Krise heraus. Wir sind keine Kleinstadt, sondern eine
Metropole, Herr Schock! Wien ist von allen Bundesländern am besten
durch die Krise gekommen, das haben der Stadt große
volkswirtschaftliche Abteilungen renommierter Institutionen
bestätigt. Viertens, Wien investierte 2010 massiv weiter, fast 5
Milliarden Euro an nachfragewirksamen Ausgaben. In Lebensqualität, in
die U-Bahn, in neue Projekte wie die Therme Wien, in die Seestadt
Aspern, in den Bau neuer Wohnungen und vieles mehr", hielt Krotsch
fest. "Die freiheitliche Finanz- und Wirtschaftspolitik ist 2000-2007
auf Bundesebene und in Kärnten in jeder Hinsicht völlig gescheitert.
Das ist die bittere Wahrheit - die realen Kosten werden die Menschen
noch viele Jahrzehnte zu spüren bekommen", so Krotsch abschließend.
(Schluss)

Rückfragehinweis:

SPÖ Rathausklub, Presse
   Mag. Louis Kraft
   Tel.: (01) 4000-81 943
   mailto:[email protected]
   http://www.rathausklub.spoe.at
   
   Fax: (01) 533 47 27-8192

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