• 16.06.2011, 14:20:55
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Moser zu Spediteuren: Kostenwahrheit für LKW statt Gigaliner-Träume

Riesen-LKW teuer und gefährlich - Bures und Fekter müssen LKW-Lobby einbremsen

Wien (OTS) - "Nicht genug, dass die LKW-Lobby in Brüssel nichts
unversucht lässt, um durch die Hintertür die Maß- und
Gewichtsbeschränkungen für LKW auszuhebeln und damit den
Gigaliner-Riesen-LKWs den Weg frei zu machen: Nun versuchen die
Lobby-Platzhirschen auch in Österreich ihr Glück mit
Pro-Gigaliner-Salamitaktik. Aber auch diese durchsichtigen Manöver
ändern nichts daran, dass Riesen-LKW mit über 25 Meter Länge ein
Sicherheitsrisiko sind, den teuren Umbau von Autobahnanschlüssen,
Kreuzungen und Kreisverkehren verlangen und die ökologisch
vorteilhafte Bahn weiter unter Druck bringen würden. Wenn
Verkehrsministerin Bures hier wirklich Flagge zeigen will, wird es
mehr als ihr rituelles Nein zum Gigaliner brauchen", stellt Gabriela
Moser, Verkehrssprecherin der Grünen, klar.

"Für einen Gütertransport mit Zukunft braucht es nicht nur keine
weiteren Extrawürste für den LKW, sondern auch endlich mehr
Kostenwahrheit: also ein Ende der Maut- und Steuergeschenke. Dass
EU-rechtlich zulässige Mautzuschläge z.B. im Unterinntal nach fünf
Jahren noch immer nicht eingehoben werden ist genauso ein Skandal,
wie die wiederholte massive Senkung der LKW-Kfz-Steuer. Und anders
als die Bahn, die im ganzen Netz Schienenmaut zahlen muss, gibt es
für LKW nur auf der Autobahn Mautpflicht. Damit die Lobby nicht
glaubt, dass Frechheit immer siegt, muss Verkehrsministerin Bures
endlich die Hausaufgaben erledigen, den Inntal-Mautzuschlag
durchsetzen und die flächendeckende LKW-Maut wie in der Schweiz
angehen", fordert Moser.

Rückfragehinweis:
Die Grünen
Tel.: +43-1 40110-6697
mailto:[email protected]

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